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Freiberuflich: Krankenkasse,...
geschrieben von: Schallenka ()
Datum: 29. Mai 2005 14:52

Wie haltet ihr eure Abgaben als Freiberufliche möglichst gering? Ich zahle monatlich 500 Euro für Krankenversicherung (TK: 250) und Rentenversicherung (250) und dann noch die Steuer. Kennt ihr bessere Möglichkeiten?

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Re: Freiberuflich: Krankenkasse,...
geschrieben von: Franziska ()
Datum: 30. Mai 2005 16:07

Ich zahle ehrlich gesagt noch mehr (Barmer) und fürchte, besser wirds nicht. Das ist ja das Problem!! Aber ich werde hier gespannt auf positivere Beiträge lauern ...

Franziska

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Re: Freiberuflich: Krankenkasse,...
geschrieben von: Natasha ()
Datum: 15. Juli 2005 17:44

Hallo,

ich habe auch mal eine Frage. Ich werde die nächsten 3 Monate nur 2x die Woche unterrichten und bekomme dafür um die 500 Euro monatlich. Die Krankenkasse verlangt trotzdem 265 Euro, da die Tätigkeit selbständig ist und es diese Mindestgrenze von 1811 Euro leider gibt. Aber es kann doch nicht sein, dass ich 50% Krankenkasse bezahle. Kennt ihr einen Rat?

Vielen Dank,
Natasha

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Re: Freiberuflich: Krankenkasse,...
geschrieben von: Franziska ()
Datum: 15. Juli 2005 20:22

Hm, eventuell kann dir das Arbeitsamt die Differenz zahlen, eine Kollegin von mir war neulich auch dort, und du liegst ja eindeutig unter dem, was so das Minimum ist. Frag einfach, es ist umständlich und lästig, ich weiß, aber es ist EINE Möglichkeit! Leider weiß ich nicht genau, wie viel man nun verdienen muss/darf ...

Franziska

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Re: Freiberuflich: Krankenkasse,...
geschrieben von: Dörte ()
Datum: 16. Juli 2005 09:30

Ich will ja niemandes Hoffnungen zerstören, aber dass das Arbeitsamt einspringt, kann ich mir gar nicht vorstellen. Die fühlen sich für uns Freiberufler überhaupt in keinster Weise verantwortlich. Rein rechtlich gesehen auch logisch. Die helfen einem nicht einmal, wenn man gar keine Aufträge und gar keine Einkünfte mehr hat. Dort ist auch nicht von Interesse, wie viel man gerade noch zum Leben hat oder verdient, sondern nur, wie lange es her ist, dass man die letzten Beiträge gezahlt hat. Und bei Freiberuflern/Selbständigen, die schon länger als 2 Jahre keine Arbeitslosenversicherung etc. bezahlt haben, rühren die keinen Finger.

Eventuell lag Deine Freundin noch unter dieser Frist, Franziska?

Sollte ich mich in diesem Punkt irren, lasse ich mich sehr gerne aufklären.

Die einzige Möglichkeit für Natascha, die ich sehe, ist das Sozialamt! Aber das ist die ganz harte Tour - und der Aufwand dafür extrem hoch. Außerdem verlangen die dann gleich Nachweise, dass man sich ständig um weitere Aufträge/Arbeit bemüht. Voraussetzung ist auch, dass man sich bei dieser mühsamen Arbeitsagentur arbeitsssuchend meldet. Und zur Sozialversicherung zahlen die auch nur einen ganz lächerlichen Beitrag - selbst wenn man mit seiner Sozialversicherung weit darüber liegt.

Natascha - meine Frage: Geht es bei Dir ums Überleben? Oder stört Dich - verständlicherweise - die fehlende Verhältnismäßigkeit von Einkünften und Ausgaben! Es macht natürlich eigentlich keinen Sinn, 500 Euro zu erwirtschaften, wenn die Hälfte davon für Sozialversicherungen abgeht, von denen man nicht einmal weiß, wann man sie wie unter welchen Knechtbedingungen in Anspruch nehmen kann!


Anteilnehmende Grüße

Dörte

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Re: Freiberuflich: Krankenkasse,...
geschrieben von: Franziska ()
Datum: 17. Juli 2005 22:43

Im Grunde sagen wir ja das Gleiche, Dörte. Es ist nur so, dass seit Hartz IV das Arbeitsamt für die Fälle zuständig ist, die noch bis Dezember das Sozialamt unterstützt hat. Wer arbeitsfähig ist und nicht genug zum Leben hat, kann sich da in die nette lange Schlange einreihen. Das ist dann AlG 2. Klar ist das mühsam. Aber ehe man verhungert ...
Vielleicht findest du ja doch noch was, Natasha!

(Auch anteilnehmend)

Franziska

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Re: Freiberuflich: Krankenkasse,...
geschrieben von: Natasha ()
Datum: 22. Juli 2005 15:26

Hallo,

danke für all die Hilfe. Ich hatte eigentlich vor, von diesem Beruf zu leben, aber ich musste leider feststellen, dass das nicht möglich ist. Hungern tu ich zur Zeit zwar nicht, dank der Hilfe meines Partners, aber es ist auch nicht mein Ziel, ständig auf die Unterstützung anderer Leute angewiesen zu sein. Ich liebe diesen Beruf und kenne leider keinen anderen, der mir so viel Spaß bereiten würde, aber mittlerweile weiß ich, dass ich mir einen neuen Beruf suchen werde, denn freiberuflich zu arbeiten macht mich auf Dauer krank.

Viele Grüße
Natasha

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Re: Freiberuflich: Krankenkasse,...
geschrieben von: Erwin Denzler ()
Datum: 22. Juli 2005 17:17

Hallo,

es ist tatsächlich so, daß durch "Hartz IV" das Arbeitsamt (genauer: die ARGE Kommune/Agentur für Arbeit) die Krankenversicherung übernimmt. Bedingung ist, daß man mindestens 1 Cent Arbeitslosengeld II bekommt. Das geht auch bei Freiberuflern, wenn:

1. Das Einkommen entsprechend gering ist
2. Die Vermögensgrenzen nicht überschritten werden
3. Kein Ehe- pder eheähnlicher Partner vorhanden ist, oder eben dieser ebenfalls unter den Grenzen bleibt.

Sobald man die Leistung bekommt (Honorareinkommen wird natürlich angerechnet) ist man krankenversicherungspflichtig, die freiwillige Versicherung als Selbständiger entfällt. Die Beiträge dafür zahlt die ARGE. Allerdings gibt es noch Krankenkassen, die trotz klarer Rechtslage das so nicht akzeptieren wollen, da die Hartz-IV-Beiträge wesentlich niedriger sind.

Rentenversichert ist man auf diesem Weg zwar auch, aber an der Rentenversicherungspflicht für Lehrer ändert das nichts, solange der Gewinn über 400 Euro bleibt. Da wird dann eben zweifach an die BfA gezahlt.

Viele Grüße

Erwin Denzler
Dozent für Arbeits- und Sozialrecht
www.erwin-denzler.de

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Re: Freiberuflich: Krankenkasse,...
geschrieben von: Dörte ()
Datum: 24. Juli 2005 13:29

Sehr geehrter Herr Denzler,

wow, so eine kompetente und informative Auskunft freut!

Meine Frage zu Ihrem Posting: sind diese Regelungen neu im Jahr 2005? Es ist nämlich so, dass ich im Jahr 2004 einmal beim Arbeitsamt vorstellig war, wo man mir seinerzeit die Auskunft erteilt hatte, dass ich als Freiberuflerin auf gar keinen Fall irgendwelche Leistungen vom Arbeitsamt beziehen kann - mithin hier die Verbindung zu den Sozialversicherungen auch entfällt.

KONKRET: Kann man als Freiberufler, der seit mehra als 10 Jahren in keinem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis mehr war, tatsächlich Arbeitslosengeld II beziehen??? Und damit dann über diese Verbindung auch in die von Ihnen genannte Form der Sozialversicherung einsteigen?

Danke für Ihre Bemühungen vorab.

Mit freundlichen Grüßen

Dörte

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Re: Freiberuflich: Krankenkasse,...
geschrieben von: Erwin Denzler ()
Datum: 24. Juli 2005 20:35

Hallo Dörte,

ja, die Regelung ist neu. Sie ist Teil der Hartz-IV-Reform, die erst am Jahresanfang in Kraft trat. Das AlG II ersetzt nicht nur die frühere Arbeitslosenhilfe (die es tatsächlich nur für ehemalige Angestellte gab), sondern auch die alte Sozialhilfe. Aber ein wichtiger Unterschied zur Sozialhilfe ist eben, daß man mit AlG II krankenversicherungspflichtig ist - auch als hauptberuflich Selbständiger (wie gesagt wollen das noch nicht alle Krankenkassen glauben).

Zuständig ist in den meisten Regionen aber nicht direkt das Arbeitsamt, sondern die erwähnte "ARGE". Deren Anschrift erfährt man auch beim Arbeitsamt oder bei der Gemeindeverwaltung.

Ob Ihr Einkommen (und ggf. das Ihres Partners) gering genug ist für AlG II, erfahren Sie auf der Website des Wirtschaftsministeriums zu diesem Thema:

[www.arbeitsmarktreform.de]

(Ich kenn' mich mit dem Thema übrigens deshalb aus, weil ich die letzten Wochen damit verbracht habe ein Buch darüber zu verfassen).

Herzliche Grüße

Erwin Denzler
www.erwin-denzler.de



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Re: Freiberuflich: Krankenkasse,...
geschrieben von: Maya ()
Datum: 25. Juli 2005 14:35

Hallo Natasha,

ich verdiene zur Zeit auch nur ca. 500 Euro durch DaF-Unterricht und habe das meiner Krankenkasse mitgeteilt, die fairerweise nur 125 Euro nimmt. Natürlich kann ich davon auf Dauer auch nicht leben, außerdem habe ich es aus der gemeldeten Arbeitslosigkeit heraus gemacht. Ich habe vor, demnächst ALG II zu beantragen, ich berichte euch dann ob es klappt, wieviel Aufwand es ist, wie ich als Freiberufler behandelt werde etc.
Zu den Honorarhöhen: Ich habe auch an der Uni als Lehrbeauftragte unterrichtet (nicht Sprache, sondern Linguistik), was einen viel höheren Aufwand bei Vorbereitungen etc. bedeutet, und dort gibt es auch nur schäbige 19 Euro, obwohl man zu Hause Hausarbeiten korrigieren muss etc., Sprechstunden abhalten, Referate betreuen, alles für lau. Ich mache das jetzt nicht mehr, weil es nicht durchzuhalten ist.
Ich glaube, dass das Dasein als freiberuflicher Sprachlehrer zur Zeit nur Sinn macht, wenn man einen gut verdienenden Partner hat oder einen zusätzlichen Job. Ich habe mich als Lehrende an der Uni wirklich gefragt, wozu so viele DaF-Studis in die Perspektivlosigkeit ausgebildet werden (und DaF ist sehr beliebt als Studienfach...)

Grüße
Maya

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Re: Freiberuflich: Krankenkasse,...
geschrieben von: Dörte ()
Datum: 26. Juli 2005 21:34

Hallo, Maya!

Danke für Deinen offenen Erfahrungsbericht. Interessant und niederschmetternd, dass man selbst an der Uni als Lehrbeauftragte nur Euro 19,-- bekommt! Das überrascht mich denn doch.

Ich finde, Du stellst Deine Frage zurecht: warum so viele DaF-Studis in die Perspektivlosigkeit ausgebildet werden!!! Vermutlich ist einfach nicht bekannt, dass man sich als DaF-Kraft OHNE einkommensstarken Lebenspartner/Gefährtin tatsächlich nicht über Wasser halten kann.

Und hier waren ja schon gelegentlich Stimmen zu hören, die das Lehren pur aus Freude am Job zelebrierten. Aber das kann es m. E. nicht sein, denn wir alle arbeiten, um zu leben - und nicht umgekehrt. Und gute Arbeit gehört auch gut bezahlt.

Sicherlich fehlt es bei uns auch an einer entsprechenden institutionalisierten Interessensvertretung. Oder weiß ich da etwas nicht? In anderen "Sprachbereichen" ist das anders. Z. B. gibt es bei den Werbetextern einen eigenen Verband, der z. B. auch Honorarlisten herausgibt etc.

Es wäre wirklich lieb, wenn Du uns dann von Deinen Erfahrungen bei ALGII-Antrag berichtest..... damit wir wissen, was auf uns zukommt!

Für Dich nur das Beste! Liebe Grüße

Dörte

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Re: Freiberuflich: Krankenkasse,...
geschrieben von: AnnaJulie ()
Datum: 26. September 2006 16:50

Hallo Schalenka und alle anderen Dozenten,

wo kann man sich für 250 Euro versichern lassen?
Ich habe mich gerade erst selbständig gemacht und arbeite eigentlich einzig und allein für meine Krankenkasse.
Die Barmer verlangt von mir 280 Euro und ich hab noch keine wirkliche Alternative gefunden.
Freundliche Grüße Anna

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Re: Freiberuflich: Krankenkasse,...
geschrieben von: christliche sozialunion ()
Datum: 16. Oktober 2006 00:25

Natasha schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo,
>
> ich habe auch mal eine Frage. Ich werde die
> nächsten 3 Monate nur 2x die Woche unterrichten
> und bekomme dafür um die 500 Euro monatlich. Die
> Krankenkasse verlangt trotzdem 265 Euro, da die
> Tätigkeit selbständig ist und es diese
> Mindestgrenze von 1811 Euro leider gibt. Aber es
> kann doch nicht sein, dass ich 50% Krankenkasse
> bezahle. Kennt ihr einen Rat?
>
> Vielen Dank,
> Natasha


Doch leider. Das ist ja der Hammer. Du verdienst leicht über 400 Euro und trotzdem wirst du so behandelt als wenn du 1800 verdienen würdest - nett, sozial gerecht, gell?
Hausfrauen sitzen zu Hause rum und sind bei ihrem Mann mitversichert, all die kleinen netten Kinderchen der Großfamilien ebenso - kein Problem für unseren Staat, der andererseits wiederum klagt, dass die Kassen durch immer mehr alte Leute so maßlos überbelastet würden. Die ganzen Hausfrauen, Schwangeren und Kinderchen müssen ja niiiie zum Arzt, nur die alten Leute ;-)
Man müsste mal die Regierung fragen, was mit den zig kostenlos Mitversicherten ist. Die bezahlen nix, sie kosten aber.
Aber alles kein Problem: die freiberuflichen Geringverdiener halten für die Mitversicherten ihren Kopf/Geldbeutel hin. Ade soziale Gerechtigkeit.

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Re: Freiberuflich: Krankenkasse,...
geschrieben von: Franziska ()
Datum: 16. Oktober 2006 10:01

Ja fein, "Christliche Sozialunion", und wie bitteschön sollen dann die Geringverdiener ihre Kinderchen versichern? Und die nicht verdienende Ehefrau/der Ehemann von Geringverdienern mit vielleicht zwei kleinen Kindern?? Denn nicht jeder kann arbeiten, aus den unterschiedlichsten Gründen.
Ein bisschen weiter denken wäre schon ganz gut. Das wäre dann sozial.

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Re: Freiberuflich: Krankenkasse,...
geschrieben von: Christliche Sozialunion ()
Datum: 16. Oktober 2006 23:45

@Franziska
Warum gehst du jetzt nur von geringverdienenden Ehemännern aus?
Ich habe nicht den Eindruck gewonnen, dass die weibliche Mehrheit, die den DaF-Beruf ausübt, überwiegend mit Geringverdienern verheiratet ist.
Und es fragt ja auch niemand, wie die unverheirateten, kinderlosen geringverdienenden DaF-lerinnen die hohen KK-Kosten für sich ALLEIN aufbringen können. Ist dieser Personenkreis weniger Wert? Kein EheMann, kein Kind, pfui, oder wie? Warum sollte dieser kinderlose, unverheiratete geringverdienende Personenkreis die KK-Kosten mitfinanzieren, die die Familien verbrauchen? Dafür, dass sie keine Kinder haben und unverheiratet sind, sollen sie bestraft werden?
Wenn kein Ehemann da ist, wer nimmt dann einer weibl. Honorarkraft die immensen KK kosten ab? Hast du dir da auch mal Gedanken darüber gemacht? Wo ist da der Ehemann, Geringverdiener oder Vielverdiener, der dieser Frau finanziell unter die Arme greift? Warum sollten sich die nicht-berufstätigen Frauen, die mit einem Geringverdiener verheiratet sind, KK-technisch besser stellen als eine geringverdienende DaF-Single-Frau?
Wenn DU weiterdenken würdest, würdest du merken, dass das eben nicht sozial gerecht sein kann: da zahlt 1 Person KK-Gebühren und bekommt noch für 1 erwachsene nicht-KK-zahlende Person + x-nicht-KK-zahlende Kinder die Leistungen gratis.
Wenn also sagen wir mal 4 Kinder da sind, dann bekommen insges. 5 !!! nicht-KK-zahlende Personen Leistungen gratis. TOLL!

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Re: Freiberuflich: Krankenkasse,...
geschrieben von: Franziska ()
Datum: 17. Oktober 2006 08:46

Ja, finde ich auch toll! Für Kinder zum Beispiel. Und davon gibt es doch wohl wenig genug hier, oder?
Im Übrigen hat das Gezeter über Hausfrauen oder Kinder wenig mit der ursprünglichen Diskussion zu tun.
Ende.

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Re: Freiberuflich: Krankenkasse,...
geschrieben von: Christliche Sozialunion ()
Datum: 20. Oktober 2006 17:52

Zur Zeit wird unser Gesundheitssystem immer noch überarbeitet, da glaube ich, dass es vor allem jetzt für uns DaF-lerinnen doch seeeehr notwendig ist, das bestehende/zukünftige KK-System zu hinterfragen. Für freiberufl. Geringverdiener sehe ich da keine Änderung im Gesetz (oder?). Anscheinend hatte Aktion Butterbrot bis jetzt wenig Einfluss auf die Gesundheitsreform :-( was die Einstufung der Honorarkräfte anbetrifft.
Während andere ohne Grund bei ihrem Mann - ich rede da jetzt definitiv nur vom Normal-bis Spitzenverdiener ;-) - kostenlos mitversichert sind, müssen freiberufl. Geringverdiener enorme KK-Beiträge leisten, die in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Verdienst stehen. (siehe die REaktion von Natasha)
Wenn schon das Mitversicherungs-System nach der "Reform" bestehen beibt, dann sollte man auch den VERDIENENDEN mit geringem Einkommen nicht weiterhin hohe enorme Lasten aufbürden.
Diese Diskussion über sozial gerechte KK-Beiträge als Gezeter abzutun, Franziska, lässt den Schluss nahe kommen, dass dich das Ganze kalt lässt, weil an dir vielleicht "aus irgendwelchen Gründen" KK-Beiträge, usw. "vorbeigehen"? Oder warum sonst stehst du als DaF-Freiberuflerin(?) auf der Seite der Mitversicherten?


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Re: Freiberuflich: Krankenkasse,...
geschrieben von: Franziska ()
Datum: 20. Oktober 2006 23:02

Na vielleicht kann ich ja auch als DaF-Freiberuflerin davon pofitieren, dass ich Mann und Kind(er) über mich versichern lassen kann?? Man sollte nicht immer in so herkömmlichen Kategorien denken.

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Re: Freiberuflich: Krankenkasse,...
geschrieben von: Erwin Denzler ()
Datum: 21. Oktober 2006 15:38

Hallo,

es gibt inzwischen eine neue Möglichkeit innerhalb der Hartz-IV-Gesetzgebung, als Geringverdiener einen Zuschuss zu den Beiträgen der Kranken- und Pflegeversicherung zu erhalten.

Wie das geht, habe ich hier beschrieben:

[www.akademie.de]

Schöne Grüße,
Erwin Denzler

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