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Kaum Fortschritte im Alphabetisierungskurs
geschrieben von: phildoz ()
Datum: 26. Juni 2017 17:14

Seit mehr als einem halben Jahr unterrichte ich einen Integrationskurs mit Alphabetisierung im Raum Hannover. Meine TN kommen hauptsächlich aus Syrien und Eritrea, teilweise mit geringer Schulbildung.
Es ist mein erster Integrationskurs, davor war ich anderweitig in der Erwachsenenbildung tätig.
Leider muss ich feststellen, dass die TN auch nach mehr als sechs Monaten kaum frei sprechen, obwohl wir fast täglich Dialoge in Partnerarbeit üben mit vorgegebenen Redemitteln. Ich wiederhole wieder und wieder und wieder Syntax und Redemittel, aber schon am nächsten Tag ist bei vielen alles wieder vergessen.
Aber auch die stärkeren Teilnehmer sind nur begrenzt in der Lage, frei zu sprechen und haben auch im Alltag Verständnisschwierigkeiten. Einige der schwächeren Teilnehmer können leidlich lesen, sind aber mit GRammatik in jeglicher Form komplett überfordert. Wortschatz und Redemittel werden nur kurzfristig abgespeichert und sind sofort wieder vergessen.
Obwohl ich meinen Unterricht intensiv vorbereite, viel Material selbst erstelle, da SChritte Plus Neu für diesen Kurs kein geeignetes Lehrwerk ist und sehr viel Zeit in Wiederholungsübungen, Spiele und kreative Übungen investiere, machen die meisten kaum Fortschritte.
Was mache ich falsch? Wie bringe ich meine Teilnehmer zum sprechen? Für konstruktive Kritik und Anregungen von erfahreneren DaZenten wäre ich sehr dankbar.

Re: Kaum Fortschritte im Alphabetisierungskurs
geschrieben von: Caruso ()
Datum: 26. Juni 2017 17:44

Sie machen wohl gar nichts falsch. Mehr als das, was Sie schildern, können Sie nicht tun.

Mir den hier üblichen didaktisch.methodischen Mitteln der Alphabetisierung kommen Sie sicher nicht weiter. Denn Ihre Zielgruppen scheinen ja Komplett-Analphabeten zu sein und zudem bildungsfern.

Was da an jahrelangen Versäumnissen vorliegt, können auch Sie dann nicht ausgleichen.

Ich würde die Gruppen an Ihrer Stelle als hoffnungslos abgeben...wenn Sie können.

Re: Kaum Fortschritte im Alphabetisierungskurs
geschrieben von: phildoz ()
Datum: 26. Juni 2017 18:13

Danke für Ihren Rat.

Die Teilnehmer sind zum Teil in ihrer Ausgagssprache alphabetisiert, die meisten haben ca. 6 Jahre Schulbildung, haben aber zum großen Teil ausgeprägte Lernschwierigkeiten. Ich habe auch einen Teilnehmer, der nie in einer Schule war.

Die Leute sind mir inzwischen ans Herz gewachsen, und ich möchte sie nicht aufgeben. Ich will sie vielmehr unterstützen, so Deutsch zu lernen, dass sie eine grundlegende Verständigung im Alltag leisten können.

Ein großes Problem ist auch die mangelnde Eigeninitiative bzw. Lerndisziplin.

Gibt es bewährte Methoden, Leute "zum Sprechen zu bringen" bzw. Redemittel zu verfestigen?

Lieben Dank für Tipps aller Art,

eine ratlose phildoz

Re: Kaum Fortschritte im Alphabetisierungskurs
geschrieben von: Thomas K. ()
Datum: 26. Juni 2017 23:22

Vielleicht hilft es, herauszufinden, welche Hobbies und Vorlieben die Teilnehmer haben. Oft ist es interessanter, über etwas zu reden, was auch Spass macht, als über Themen, die die Leute halt lernen "müssen". Und über diesen Ansatz kann man dann sie vielleicht auch animieren, mehr zu lernen.

Ansonsten ist es schwer, den geeigneten Ansatz zu finden. Wenn einer nicht lernen will oder (in diesem Fall auch) nicht lernen kann, dürfte es schwer werden, auf ein gewisses Niveau zu kommen. In diesem Fall muss man dann halt auch mit kleinen Erfolgen zufrieden sein, denn auch darüber kann man sich freuen.

Re: Kaum Fortschritte im Alphabetisierungskurs
geschrieben von: sabines ()
Datum: 27. Juni 2017 08:10

Ein halbes Jahr ist nicht lange für einen Alpha Kurs. In welchem Modul sind die TN denn, im 4. oder 5. vielleicht? Haben Sie von Anfang an mit "Schritte Plus neu" gearbeitet oder zunächst mit einem Lehrwerk speziell für Alpha Kurse, evtl. "Schritte Plus Alpha"? Versuchen Sie doch, als Nächstes ein kleinschrittiges Lehrwerk anzuschaffen, das überfordert die TN nicht so. Sie haben ja insgesamt 12 Module, also haben Sie noch sehr viel Zeit.

Re: Kaum Fortschritte im Alphabetisierungskurs
geschrieben von: Caruso ()
Datum: 27. Juni 2017 11:20

Erstens: Ich finde es schon bemerkenswert, dass gestandene (und vielleicht auch nicht gestandene) DaF-Lehrer hier anscheinend noch berufsfremde Tätigkeiten ausüben müssen, für die sie im Grunde nicht ausgebildet sind. Eine Quali für Alphabetisierungskurse ist selbstverständlich kein vollwertiger Ersatz dafür und vermittelt auch nicht die notwendigen sonstigen Kompetenzen wie z.B. solche sozialpädagogischer Art, die dann auch das wohl vor allem passive Lernverhalten der TN im Laufe der Zeit ändern würde. Abgesehen davon, dass in puncto Lernverhalten auch soziokulturelle Brücken zu überwinden sind.

Zweitens: Eine solche Tätigkeit würde darüber hinaus eine Festanstellung mit angemessenem Gehalt erfordern, die in der Bezahlung und den sonstigen Arbeitsbedingungen denen der regulär staatlich beschäftigten Lehrkräfte entsprechen müsste.

Drittens zur Methodik: Hier wäre ein Ansatz interessant, der auch als "Pädagogik der Befreiung" bekannt geworden ist und direkt aus den Erfahrungen in Alphabetisierungskampagnen für benachteiligte Schichten in Brasilien entstanden ist:

[de.wikipedia.org]

Viele Elemente daraus hat ja auch die spätere konstruktivistische Didaktik übvernommen bzw. finden sich in ihr wieder.

Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass ein solcher Ansatz unter den gegenwärtigen Bedingungen hierzulande im DaF-Unterricht in dem üblichen Setting umgesetzt werden könnte. Erschwerend kommt noch das Erlernen einer fremden Sprache hinzu.

Ich denke, dass Alphabetisierung in Zusammenhang mit DaF zukünftig ein besonderer Forschungsschwerpunkt wird sein müssen und passende Didaktik- und Methodikkonzepte noch zu entwickeln sind. Und die Arbeitsbedingungen sowie die Bezahlung der Lehrkräfte in solchen Maßnahmen sind denen der Lehrkräfte im Öffentlichen Dienst anzugleichen. Die bislang vorhandenen Konzepte bringen es nicht, und im Grunde genommen sind DaF-Lehrer auch keine Alphabetisierungs-Lehrer. Hier bedarf es also dringend eines neuen, spezialisierten Berusfsbildes.

Ach ja: wirtschaftlich sinnvoll ist eine solche mühevolle und auch anspruchsvolle Arbeit mit einer solchen Klientel auch nicht gerade. Kann ja sein, dass man seine TN menschlich mag; aber es hilft dann auch nichts, wenn man selber in die Röhre guckt, weil einfach nicht angemessen bezahlt wird. Wer also in diesem Sinne ein Bewusstsein entwickelt hat und bei allem Ideal.ismus auch ein wenig an sich denkt, sucht sich lukrativere Bereiche, wo die Arbeit einfacher ist und natürlich auch besser bezahlt wird.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.06.17 11:44.

Re: Kaum Fortschritte im Alphabetisierungskurs
geschrieben von: phildoz ()
Datum: 28. Juni 2017 16:40

Danke für die hilfreichen Kommentare.

Zu Beginn habe ich mit Schritte Plus Alpha gearbeitet, bei diesem Lehrwerk muss man meiner Ansicht nach allerdings sehr viel eigenes Material zufüttern, was aber nicht unbedingt ein Nachteil ist.

Mein Eindruck ist, dass viele Teilnehmer den Sprung von der Alphabetisierungsphase zu A1 nicht gut geschafft haben. Einige TN, die bei der Alphabetisierung noch gut mitgearbeitet haben, haben nach dem ersten Band von Schritte Plus Neu den Faden verloren. Die meisten haben größte Probleme mit grammatischer Metasprache in einfachster Form, aber ganz ohne geht es ja auch nicht.

Das mit den Hobbies ist ein guter Vorschlag, den ich aufgreifen werde. Ich habe schon punktuell versucht, themenbezogen auf die Interessen der TN einzugehen.

Ich denke, das Hauptproblem ist, dass es meinen TN nicht gelingt, das GElernte (grammatische Strukturen, Redemittel) zu integrieren. Beispiel: Wir machen jetzt seit Wochen Perfekt, üben das wieder und wieder. Wenn sie vom Wochenende erzählen, sagen sie weiterhin "ich gehen", "ich besuchen".

Na ja, der wirtschaftliche Aspekt: Als alleinerziehende Mutter ist als Honorarkraft wirklich nicht gut über die Runden kommen. Ich biete meinen TN immer wieder zusätzliche Nachhilfestunden an, die natürlich nicht bezahlt werden.

Das mit der Pädagogik der Befreiung ist ein hervorragender Ansatz, da die Mündigkeit der Lernenden im Vordergrund steht. Allerdings zeichnen sich meine TN zum großen Teil durch absolute Passivität aus...

Re: Kaum Fortschritte im Alphabetisierungskurs
geschrieben von: Caruso ()
Datum: 29. Juni 2017 11:21

Dieser Ansatz wurde von ´Paulo Freire bereits ab 1947 in Brasilien entwickelt als Gegenentwurf zum Stil der "Herrschenden" - gemeint war ein konfrontativer, vortragender Unterrichtsstil, wie er Tradition war (und mancherorts noch ist). Ich habe längere Zeit meines Lebens sehr intensiv mit ähnlichen Zielgruppen gearbeitet wie Freire seinerzeit in Brasilien. Meine Erfahrung aus der Praxis aber ist, dass Freires Ansatz nur begrenzt anwendbar ist - bei spezifischen Zielgruppen mit spezifischen Themen, aber z.B. nicht in universitären Studiengängen.

Wie auch anderswo, müsste man beide "Stile" in sinnvoller Weise miteinnder kombinieren können.

Wenn ich z. B. ein Thema zur Valenz deutscher Verben oder zu den geistigen und kulturellen Grundlagen der Tradit. Chines. Medizin (Akupunktur o. A.) behandeln muss, sind im Vorab erst einmal gewisse Informationen zu den wichtigsten Fakten zu präsentieren, die ich gerafft in einer nur begrenzt zur Verfügung stehenden Zeit am Besten in einem solchen konfrontativen Vortragsstil anbieten kann. Meinen Hörern hat das bisher noch nie geschadet. Ich kann aber die Inhalte meines Vortrags sinnvoll um solche Elemente aus dem Freire'schen Ansatz bzw. der Konstruktivist. Didaktik ergänzen, was dann aber wieder einen höheren Vorbereitungsaufwand bedeutet...


Zitat

Das mit der Pädagogik der Befreiung ist ein hervorragender Ansatz, da die Mündigkeit der Lernenden im Vordergrund steht. Allerdings zeichnen sich meine TN zum großen Teil durch absolute Passivität aus...


P.S: Genau zu diesem Thema werde ich demnächst ein Paper schreiben müssen - aus einem für mich persönlich aktuellen Anlass...



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.17 11:34.

Re: Kaum Fortschritte im Alphabetisierungskurs
geschrieben von: Joel Lima ()
Datum: 28. August 2017 11:20

Meiner Meinung nach ist es keine Frage des Lehrstiles. Ich denke wenn die Schüler bereits anwesend sind, haben sie auch eine gewisse Disziplin die Sprache zu lernen.
Wie schnell jemand lernt kann vorallem im erwachsenem Alter sehr unterschiedlich sein. Manchen leuten reicht ein 4-wöchiger Schnell-Sprachkurs wie er beispielsweise von Evolanguage angeboten wird um die groben Basics zu lernen, andere müssen für den gleichen Erfolg die Sprache für eine längere Zeit leben.
Ich finde es auf jeden Fall gut, dass du die Gruppe nicht aufgeben möchtest und dir Gedanken machst wie du es ihnen besser beibringen kannst! Weiter so!
Viele Grüße

Re: Kaum Fortschritte im Alphabetisierungskurs
geschrieben von: Anafno ()
Datum: 29. August 2017 07:34

Ethisch liegt eine solche Einstellung wie unten oft voll im Trend, und die meisten Bildungsträger, auch die unwürdigen, bauen darauf. Denn sie hilft eine grundsätzliche Veränderung der Systembedingungen zu vermeiden und ist damit voll im Sinne des ausbeuterischen Systems.

Wenn man nämlich wirtschaftlich kein Loser sein will, sollte man sich einer lohnenderen Klientel zuwenden, die mehr Einkommen bringt und weniger anstrengend ist oder - wie schon so oft empfohlen - ganz aus DaF aussteigen.


Zitat

Ich finde es auf jeden Fall gut, dass du die Gruppe nicht aufgeben möchtest und dir Gedanken machst wie du es ihnen besser beibringen kannst! Weiter so



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.08.17 07:37.

Re: Kaum Fortschritte im Alphabetisierungskurs
geschrieben von: DaF2000 ()
Datum: 29. August 2017 09:16

Zitat
Joel Lima
Wie schnell jemand lernt kann vorallem im erwachsenem Alter sehr unterschiedlich sein. Manchen leuten reicht ein 4-wöchiger Schnell-Sprachkurs wie er beispielsweise von Evolanguage angeboten wird um die groben Basics zu lernen, andere müssen für den gleichen Erfolg die Sprache für eine längere Zeit leben.

Eine Klitsche, die so eine peinliche Kryptowerbung nötig hat, bringt wohl nichts, erst recht keine Fortschritte beim Deutschlernen.

Re: Kaum Fortschritte im Alphabetisierungskurs
geschrieben von: Anafno ()
Datum: 29. August 2017 11:26

DaF2000, Sie haben mir mal wieder aus der Seele gesprochen! Ich hatte mir zwar überlegt, einen dahingehenden Post zu machen, mich dann aber dagegen entschieden.

Zitat

Eine Klitsche, die so eine peinliche Kryptowerbung nötig hat, bringt wohl nichts, erst recht keine Fortschritte beim Deutschlernen.

Jemand, der recht viele Rechtschreibfehler in seinem recht kurzen Post hat und Lernstile nicht für wichtig hält (obwohl jeder fachlich hinreichend vorgebildete DaFler deren Relevanz kennen sollte, wenn er kein Leerer, sondern Lehrer ist), wird auch wphl nichts Anderes als Kryptowebung für eine solche Klitsche machen können.

Und jetzt mache ich mal Werbung für meine Wodka-"Schule", wo gleichzeitig DaF "unterrichtet" wird...LOOOOL

Re: Kaum Fortschritte im Alphabetisierungskurs
geschrieben von: JuliaSophie ()
Datum: 10. September 2017 13:18

Hallo,
ich finde, der Übergang von "Schritte plus Alpha" zu "Schritte plus Neu" war sehr gewagt/hart. "Schritte plus neu" ist nicht für Alpha-Tn konzipiert und überfordert schon viele lese- und schreibkundige Tn im normalen Integrationskurs, da es sich sehr an europäischer Schulbildung orientiert, die Übungen sind oft komplex.

Eine Alternative wäre gewesen, den kleinen "Schritte plus Vorkurs"-Band von Hueber zu machen. Da wiederholt sich dann zwar vieles, aber das fällt den Tn ja meist nicht auf... Er ist aber sehr dünn, weit kommt man damit auch nicht.

Wir haben in unserem Alpha Kurs nach "Schritte plus Alpha" den "Alpha plus A1"-Band von Cornelsen verwendet und damit sehr gute Erfahrungen gemacht, ich kann es sehr empfehlen (den zweiten Band/Aufbaukurs, nicht den Basiskurs). Es ist ein einfaches A1-Buch speziell für den Alpha-Kurs und war für unsere Tn sehr angemessen. Wir werden erst nach diesem Buch mit einem "normalen" Lehrwerk beginnen, aber auch nur, da es leider kein A2-Buch für den Alpha-Kurs gibt.

Vielleicht können Sie das Lehrwerk ja nochmal wechseln. SP neu ist für den Alpha-Kurs nicht geeignet.

Unsere Tn sind zwar inzwischen fähig, auch einfache Grammatik zu verstehen und nach dem Üben zu beherrschen. Das Problem, dass sie alles nach wenigen Tagen wieder ganz gelöscht haben, haben wir allerdings auch. Im Alltag wird immer noch meist in Infinitiven gesprochen.

Re: Kaum Fortschritte im Alphabetisierungskurs
geschrieben von: OG ()
Datum: 24. Dezember 2017 11:47

Ich kann Hamburger ABC wärmstens empfehlen.

Re: Kaum Fortschritte im Alphabetisierungskurs
geschrieben von: Brigitte Peters-Andreas ()
Datum: 19. Februar 2018 18:43

Gern würde ich erfahren, wie es mit Ihrem Alpha-Kurs weiter gegangen ist. Ich gebe- zusammen mit zwei weiteren Lehrkräften seit letztem Jahr einen Alpha-Kurs und bin an einem Austausch interessiert. Grundsätzlich stimme ich in allen Punkten überein:die Lernprogression ist sehr langsam, es bedarf ganz vieler Wiederholungen, das systematische Lernen ist sehr schwierig für unsere Schülerinnen und Schüler, die alle vorher keine wirklichen Spracherfahrungen in einer anderen Sprache hatten. Der Begriff " autonomes Lernen" ist sehr schwer initiierter, da viele Bereiche wirklich ur durch Vor- und Nachmachen erlernt Weden und stetiger Begleitung bedürfen. Trotz alldem empfinde ich unsere Gruppe als lernwillig und interessiert und die obige Aussage ( am besten diese Gruppe aufgeben ) halte ich für einen Witz, mal sehen,was der Schreiber sagen würde, wenn man sein möglicherweise lernbehindertes Kind nicht fördern würde… unglaublich. Mir ist absolut positiv aufgefallen, dass die meisten Mütter, die mit ihren Kindern Hausaufgaben machen, wesentlich fiter sind als die Männer / Väter. Ich sehe ein Problem darin, dass es kaum Übungsmöglichkeiten / angemessene Sprachverwendungssituationen für die Lerngruppen außerhalb der Schule gibt.
Ein großes Handicap sind wirklich die Sprachbücher/ Lehrwerke, die in keiner Weise aufbauend arbeiten. Mit Alpamar haben wir zu beginn gute Erfahrungen gemacht. Dann ging es langsam weiter mit Projekt Alpha, was recht ähnlich ist und jetzt arbeiten wir mit Schritte plus Neu…………… Ich habe den Verlag bereits angeschrieben und wollte Verbesserungsvorschläge einbringen, es bestand lein Interesse- eine Antwort gab es nicht. Also zurück zur ersten frage, wie ist es mit dem Kurs weiter gegangen?

Re: Kaum Fortschritte im Alphabetisierungskurs
geschrieben von: Fula ()
Datum: 03. März 2018 11:24

Mich würde ebenfalls interessieren, wie sich der Kurs weiterentwickelt hat. Dass es phasenweise nur geringe Fortschritte gibt, kenne ich. Aber meistens schlossen sich daran wieder erfolgreichere Phasen an.

Re: Kaum Fortschritte im Alphabetisierungskurs
geschrieben von: Swetamau ()
Datum: 13. März 2018 19:56

Guten Abend liebe Kolleginnen,

Ich hätte eine Frage an Euch. Ich werde in diesem Jahr einen Staff- Kurs Alpha unterrichten und ich würde gerne wissen, welche Lehrbücher zur Anwendung kommen könnten? Soviel ich weiss, es dürfen keine Lehrbücher im Staff-Kurs angewendet werden, die für den Integratiostkurs Alpha zugelassen sind.

Ich bedanke mich für Ihre Empfehlungen!

Beste Grüsse

Svilana

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