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Doktor Klara Bergamann ?
geschrieben von:
Ukyohnoske
()
Datum: 17. Juli 2006 06:27
Hallo,
ich habe im Radio gehoert, dass man irgendeine Frau nicht mit dem Titel "Doktorin", sondern mit dem Titel "Doktor" nennt. Ist es dann egal, ob
man irgendeine Frau mit dem Titel "Doktor" oder mit dem Titel "Doktorin"
nennt?
Gruesse
Ukyohnoske
ich habe im Radio gehoert, dass man irgendeine Frau nicht mit dem Titel "Doktorin", sondern mit dem Titel "Doktor" nennt. Ist es dann egal, ob
man irgendeine Frau mit dem Titel "Doktor" oder mit dem Titel "Doktorin"
nennt?
Gruesse
Ukyohnoske
Re: Doktor Klara Bergamann ?
geschrieben von:
Stefan
()
Datum: 17. Juli 2006 08:02
Hallo Ukyohnoske,
vielleicht hilft diese Erklärung:
Wenn es sich um den Titel, also den Teil des Namens, handelt, sagt man 'Doktor', wenn man den Beruf meint, dann kann man 'Doktorin' verwenden:
Doktor Monika Müller ist eine sehr gute Ärztin.
Monika Müller ist Doktorin (auch: Doktor) im städtischen Krankenhaus von München.
Gruß
S.
vielleicht hilft diese Erklärung:
Wenn es sich um den Titel, also den Teil des Namens, handelt, sagt man 'Doktor', wenn man den Beruf meint, dann kann man 'Doktorin' verwenden:
Doktor Monika Müller ist eine sehr gute Ärztin.
Monika Müller ist Doktorin (auch: Doktor) im städtischen Krankenhaus von München.
Gruß
S.
Re: Doktor Klara Bergamann ?
geschrieben von:
Ukyohnoske
()
Datum: 17. Juli 2006 08:49
Hello Stefan,
vielen Dank fuer die Antwort.
Ich dachte also bisher falsch, Berufsnamen fuer Maenner waeren immer von denen fuer Frauen verschieden. Gibt es auch andere Beispiele als diesen
"Doktor", dafuer, dass Berufsnamen fuer Maenner denen fuer Frauen ganz gleich sein koennen ?
Viele Gruesse
Ukyohnoske
vielen Dank fuer die Antwort.
Ich dachte also bisher falsch, Berufsnamen fuer Maenner waeren immer von denen fuer Frauen verschieden. Gibt es auch andere Beispiele als diesen
"Doktor", dafuer, dass Berufsnamen fuer Maenner denen fuer Frauen ganz gleich sein koennen ?
Viele Gruesse
Ukyohnoske
Re: Doktor Klara Bergamann ?
geschrieben von:
Ukyohnoske
()
Datum: 17. Juli 2006 09:16
Hallo,
Erst jetzt ist mir das folgende eingefallen. Bei diesem Fall ist der Berufsname Doktor nicht einzeln, sondern mit dem Namen benuetzt. Der Zustand ist also anders als wenn man den Namen wie Polizist, Student, Politiker und andere benutzt. Doktor Monika Mueller als Aerztin darf einzeln nie Doktor, sondern immer Doktorin genannt werden, oder?
Gruesse
Ukyohnoske
Erst jetzt ist mir das folgende eingefallen. Bei diesem Fall ist der Berufsname Doktor nicht einzeln, sondern mit dem Namen benuetzt. Der Zustand ist also anders als wenn man den Namen wie Polizist, Student, Politiker und andere benutzt. Doktor Monika Mueller als Aerztin darf einzeln nie Doktor, sondern immer Doktorin genannt werden, oder?
Gruesse
Ukyohnoske
Re: Doktor Klara Bergamann ?
geschrieben von:
Franziska
()
Datum: 17. Juli 2006 13:45
"Doktor" ist zunächst keine Berufsbezeichnung, sondern ein akademischer Titel wie "Professor". Da wird nicht zwischen Männern und Frauen unterschieden, (sprachlich jedenfalls).
Wenn du diese Wörter als Berufsbezeichnung ansiehst, kannst du auch ein "-in" anhängen, wie Stefan gesagt hat, und wie du es auch gelernt hast.
Wenn du diese Wörter als Berufsbezeichnung ansiehst, kannst du auch ein "-in" anhängen, wie Stefan gesagt hat, und wie du es auch gelernt hast.
Re: Doktor Klara Bergamann ?
geschrieben von:
Stefan
()
Datum: 18. Juli 2006 13:19
Hallo Ukyohnoske,
zu Deiner Frage, ob man, wenn man von Monika Müllers Beruf spricht, immer 'Doktorin' sagen muss: es hat sich eingebürgert, bei Berufsbezeichnungen für Frauen das -in anzuhängen. Ich erinnere mich allerdings, dass es zu meinen Studienzeiten eine konservative Professorin gab, die darauf Wert legte, dass sie ein Professor für Geschichte (und keine Professorin) sei.
Die Form auf -in hat sich also durchgesetzt, ein Muss ist sie nicht.
S.
zu Deiner Frage, ob man, wenn man von Monika Müllers Beruf spricht, immer 'Doktorin' sagen muss: es hat sich eingebürgert, bei Berufsbezeichnungen für Frauen das -in anzuhängen. Ich erinnere mich allerdings, dass es zu meinen Studienzeiten eine konservative Professorin gab, die darauf Wert legte, dass sie ein Professor für Geschichte (und keine Professorin) sei.
Die Form auf -in hat sich also durchgesetzt, ein Muss ist sie nicht.
S.
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