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Arbeitsaufwand seit Corona
geschrieben von: Elli2806 ()
Datum: 05. Juni 2021 09:18

Hallo,

ich unterrichte seit mehr als zehn Jahren DaF. Schon vor Corona war es nicht einfach, aber ich habe das Gefühl, dass der Mehraufwand seit Corona enorm ist. Ich unterrichte unter anderem am Goethe-Institut und an einer Universität als Honorarlehrkraft und finde die Betreuung der Moodle-Kursräume sehr anstrengend.
Im Moment unterrichte ich Blended Learning-Kurse, bei denen die Teilnehmer oft die Aufgaben nicht regelmäßig machen. Wenn zum Beispiel eine Aufgabe für den Montagskurs bis Freitag bearbeitet sein soll, damit die Kurskollegen noch kommentieren können, reichen die paar, die es machen, die Aufgaben erst am Montag um 1 Uhr morgens ein.

Geht es Euch ähnlich? Habt Ihr Tipps, wie ich am besten mit der Situation umgehen kann?

Danke,
Elli2806

Re: Arbeitsaufwand seit Corona
geschrieben von: Benjamin Hessler ()
Datum: 07. März 2022 11:56

Hallo Elli,

ich kann die Erfahrung nicht teilen.
Der Arbeitsaufwand ist während Corona gleich geblieben.
Ich arbeite selbstständig und ohne Kollegen auf die ich Rücksicht nehmen muss.
Meine Arbeitsabläufe sind schon immer Online und so weit wie möglich automatisiert.

Zwar reichen die meisten Schüler ihre Hausaufgaben immer erst wenige Stunden, teilweise Minuten vorher ein, aber da kann man nichts machen außer zu motivieren und die Vorteile eines frühzeitigen Einreichens aufzählen.

Wenn es Kollegen sind, die Ihre Aufgaben nicht erledigen, und man selbst hat keine Führungsposition ist es natürlich schwierig. Da wäre das Beste mit dem Vorgesetzten zu sprechen um Deadlines einzuführen die für alle Lehrkräfte verpflichtend sind.

Viele Grüße aus der Türkei

Benjamin von bens-deutschkurs.de

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