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Re: Übergang freiberufliche Dozententätigkeit zu Festanstellung, bzw. KSK/bzw.Arbeitslosigkeit
geschrieben von: Matthias Jung ()
Datum: 05. September 2013 15:01

Guten Tag Georg321,

selbstverständlich herrscht in diesem Forum Meinungsfreiheit, aber wie Sie richtig zitieren, behalten wir uns vor zu löschen, wenn der Ton unangemessen oder der Inhalt nicht passend ist.

Der obige Thread enthält zunächst viele nützliche und wichtige Infos, und natürlich gehören dazu auch Meinungen zur Position der Parteien mit Bezug auf sozialversicherungsrechtliche und arbeitrechtliche Behandlung von Honorarlehrern. Allerdings wird auch schon in einigen der obigen Postings der Ton immer heftiger und polemischer ("Mafiöse Strukturen", "organsierte Kriminalität"), es geht auch immer mehr um die Soziapolitik der Parteien, speziell der SPD allgemein, was dann nicht mehr das Thema hier sein sollte.

Dieser Trend hatte sich nun in Ihrem von uns gelöschten Posting weiter verstärkt bis hin zu ihrer Behauptung, die Politik der SPD zwischen 2002 und 2005 sei genau so schlimm wie die von Hitler gewesen. Das hat sachlich nichts mehr mit dem Thread hier zu tun und ist vom Ton her auch daneben.

Derartige Polemik sollten Sie besser in allgemeinen politischen Foren oder auf SPD-Seiten loswerden und mit anderen diskutieren. Solche Foren gibt es genug.

Wir finden diese Entwicklung von Threads sehr bedauerlich, da sie normale Nutzer abschreckt. Entsprechende Emails direkt an die Redaktion erreichen uns mittlerweile immer wieder. Die Betreffenden möchten das dann aber nicht öffentlich posten, weil sie dann sofort von einer kleinen Minderheit angegangen werden. Ist Ihnen aufgefallen, dass die ursprüngliche Posterin sich gar nicht mehr gemeldet hat? Bei diesem Ton möchte sich auch niemand mehr posten. vergleichen Sie mal Ihr gelöschtes Posting mit dem von Denzler oben. Das ist im Unterscheid zu Ihrem kritisch, sachlich, informativ. Solche Postings wünsche nwir und ich denke auch die ganz überwiegende Mehrzahl der Nutzer.

Falls Sie Ihr Posting versachlichen und es enger am Thema bleibt, können Sie es gerne noch einmal veröffentlichen. Angesichts der großen Menge an vermutlich besser geeigneten Foren und der Einfachheit, mit der man so etwas selber aufmachen kann, sollte Sie aber auch Alternativen prüfen. Über etwas mehr Zurückhaltung würden wir, und ich bin ganz sicher auch die große Mehrheit der Forenleser, uns sehr freuen. Es täte auch diesem Forum gut.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Jung, Redaktion

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Re: Übergang freiberufliche Dozententätigkeit zu Festanstellung, bzw. KSK/bzw.Arbeitslosigkeit
geschrieben von: Georg321 ()
Datum: 05. September 2013 16:11

Zitat

Falls Sie Ihr Posting versachlichen und es enger am Thema bleibt, können Sie es gerne noch einmal veröffentlichen.

Hallo Herr Jung,

schönen Dank für Ihre Antwort. Können Sie mir den Beitrag bitte nochmal zuschicken, ich möchte ihn gerne versachlichen und enger am Thema bleiben.
Meine E-Mail Adresse haben Sie ja. Ich habe den Text vorher nicht abgespeichert.

Übrigens ist das ganze Thema für die allermeisten Beteiligten mit starken Existenzängsten besetzt, gerade was das Thema Hartz IV angeht. Wer von seinem Geld nicht leben kann, wer seine Kinder nicht richtig ernähren kann, dem geht die Sachlichkeit total verloren. Das ist bei mir zwar nicht der Fall, aber ich kenne genug Leute, die mir Mails schreiben, und die langsam aber sicher kaputtgehen.

Aber bleiben wir sachlich und wissenschaftlich: Soziologen wie Wilhelm Heitmeyer und andere sehen eine große Gefahr für unsere Demokratie, wenn es nicht gelingt, die soziale Ungleichheit auszugleichen. 30% der verarmten Schichten gehen schon gar nicht mehr wählen, weil sie sich von der Demokratie nichts mehr erhoffen, oder sie tendieren zu rechtsextremen Parteien.

Mit freundlichen Grüßen
Georg

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Re: Übergang freiberufliche Dozententätigkeit zu Festanstellung, bzw. KSK/bzw.Arbeitslosigkeit
geschrieben von: Georg321 ()
Datum: 05. September 2013 16:36

Zitat
Juli Zar
Meine Befürchtung ist, dass ich plötzlich 16.000 € nachzuzahlen hätte.... ein Alptraum :(...

Hallo Juli Zar. Diese Befürchtung haben ganz viele Lehrkräfte. Manche dürften bis zu 30.000 € nachzahlen. Das wird sich auch mit einer Verbraucherinsolvenz nicht regeln lassen, weil es das Ergebnis einer unerlaubten Handlung ist.
Aber sicherlich lässt die RV Bund mit sich reden, dass man den Betrag in Raten abstottert, mit 200 € müssten die sich eigentlich im Monat zufrieden geben. Einfach mal nett bei der RV Bund nachfragen, wenn man unterhalb der Pfändungsfreigrenze bleibt können die einem auch nicht viel tun.
Haben Sie sich schonmal überlegt, in eine kapitalgedeckte Lebensversicherung zu investieren oder sich Immobilien anzuschaffen? Philipp Missfelder von der CDU hat hierzu nützliche Tipps geliefert: Heute-Show

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Re: Übergang freiberufliche Dozententätigkeit zu Festanstellung, bzw. KSK/bzw.Arbeitslosigkeit
geschrieben von: Georg321 ()
Datum: 05. September 2013 17:04

Hallo Herr Jung,

nochmal zu diesem Satz von Ihnen: "Allerdings wird auch schon in einigen der obigen Postings der Ton immer heftiger und polemischer ("Mafiöse Strukturen", "organsierte Kriminalität"),"

Von mafiösen Strukturen und organisierter Kriminalität in Teilen der Weiterbildungsbranche wird aber auch in den Medien gesprochen. Prof. Dr. Stefan Sell spricht z.B. in diesem Beitrag hier von "Betrug", bezogen auf eine Weiterbildungsmaßnahme der ARGE: [www.youtube.com] (Minute 4:20) Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat im letzten Jahr einige Bildungsträger hochgenommen, die B1-Zertifikate verkauft haben. Report Mainz hat im vorletzten Jahr über Träger berichtet, die Abrechnungsbetrug begangen haben. Ich weiß jetzt nicht, wie weit Sie diese Sachen verfolgt haben, aber ich meine mich zu erinnern, dass die Staatsanwaltschaft Düsseldorf genau dieselben Vokabeln benutzt hat.

Sie meinen, dass der "Ton" heftiger wird? Nein, die privaten Strukturen sind heftig. Heftig ist, dass die Leute keine Rente mehr bekommen, dass sie keinen Urlaub bekommen und absolut entrechtet sind. Heftig ist, dass Bildungszertifikate verkauft werden, und dass das nur durch einen Zufall rausgekommen ist.

[www.abendblatt.de]

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Re: Übergang freiberufliche Dozententätigkeit zu Festanstellung, bzw. KSK/bzw.Arbeitslosigkeit
geschrieben von: DaF2000 ()
Datum: 05. September 2013 19:51

Der Ton ist absolut angemessen. Wie Georg321 ganz richtig herausgestellt hat, sind es die Zustände für uns Lehrkräfte und die dafür ursächlichen Strukturen, die heftig sind.

Zur SPD bleibt nur zu sagen, dass ein Sarrazin in dieser Partei meiner Erfahrung nach keine Ausnahme ist. Nicht, dass die andere Volkspartei besser wäre ...

Und es ist vollkommen richtig, einen Großteil der in diesem Forum veröffentlichten "Stellenanzeigen" ebenso heftig zu kritisieren.

Die Erstellerin dieses Threads wird sicher weiterhin mitlesen. Sie hat aber ein großes Problem auf dem Herzen und im Kopf, für das zumindest nicht nur sie allein verantwortlich ist, sondern auch die Personen, die die unwürdigen Strukturen verantworten, unter denen ein Großteil der DaF-Lehrer leider arbeiten muss.

Ich kann aber vollkommen nachvollziehen, dass die Erstellerin in dieser Situation zuerst an sich und ihre Auswegsmöglichkeiten denkt. Es ist aber für alle DaF-Lehrkräfte wichtig, solche Zustände für uns alle in Zukunft zu vermeiden. Das erreichen wir aber NUR mit entsprechen scharfen und polemischen Beiträgen.

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Re: Übergang freiberufliche Dozententätigkeit zu Festanstellung, bzw. KSK/bzw.Arbeitslosigkeit
geschrieben von: Joseph Roth ()
Datum: 05. September 2013 21:48

Der Ton ist sowohl hier als auch die gesamte Gesellschaft in Deutschland betreffend noch sehr ruhig. Denn wenn man nicht schreit, wird man scheinbar nicht erhört und dabei gibt es doch weit um sich greifende schreiende Ungerechtigkeit
-das Rentensystem ist marode
-das Gesundheitssystem ein Zweiklassensystem
-unglaublich viele Leute können von einem Vollzeitjob nicht mehr leben
-kritische Leute werden in der Psychiatrie weggesperrt

um nur einige Beispiel zu nennen und natürlich gibt es genügend Mitbürger, die sich in einer absolut verzweifelten Situation befinden.

Dies alles der SPD in die Schuhe zu schieben halte ich aber für falsch, obwohl sie natürlich auch ihren Teil dazu beigetragen hat.
Man muss ihr aber zumindest zugute halten, dass sie erkannt hatte, dass es nicht so weiter gehen konnte nach Kohls Reformstauzeit und zwangsläufig musste dann vieles schiefgehen. Gorbatschow steinigt man ja auch nicht dafür, dass er mit Reformen angefangen hat und das Resultat ein ganz anderes als das gewünschte war.

Ich erinnere mich auch noch sehr genau daran, welchen Gegenwind die Regierung verspürt hatte als sie die Doppelstaatsbürgerschaft einführen wollte. "Wo kann man denn gegen Ausländer unterschreiben " hatten die Leute dann in Hessen an den Wahlkampfständen gefragt.

Natürlich ist es ein Fehler dann einzuknicken, aber wenn du eine Wahlniederlage nach der anderen einfährst ist es vielleicht auch ein bisschen verständlich. Auch ein Abgeordneter hat vielleicht mal Angst um seine Zukunft.

Wobei wir hier bei der Threaderstellerin sind. Es kann natürlich sein, dass sie aus Unwissenheit nicht in die Rentenversicherung eingezahlt hat. Das geht aber nicht aus dem Beitrag hervor und ob Unwissenheit eine hinreichende Begründung ist sei dahingestellt.

Ich weiß jetzt nicht, ob die unterlassene Einzahlung eine Straftat ist, aber das hat dann doch so den Beigeschmack wie "Ich habe Steuern hinterzogen, möchte aber keine Selbstanzeige machen, weil ich ansonsten finanziell ruiniert bin. Könnt ihr mir bitte sagen, was ich machen muss, damit mich das Finanzamt nicht erwischt?"

Es gibt somit die folgenden Möglichkeiten für unseren Fall:
-eine Selbstanzeige und mit der Rentensicherung sprechen und hoffen, dass sie kooperativ sind
-die Karte Scheinselbständigkeit ziehen
-abwarten ob das Nichteinzahlen rauskommt oder nicht.

Die letzte Möglichkeit ist für mich aber die mit Abstand schlechteste und sorgt auch noch für schlaflose Nächte.

Ich persönlich hoffe ja, dass die Rentenversicherung komplett geändert wird und alle einzahlen. In diesem Punkt wäre ich dann auch wieder bei Georg und der Linken, die genau diese Position vertritt, wie die Grünen "Schnösel" oder wie sie so ähnlich genannt wurden, im Übrigen auch.

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Re: Übergang freiberufliche Dozententätigkeit zu Festanstellung, bzw. KSK/bzw.Arbeitslosigkeit
geschrieben von: Rolfdaf ()
Datum: 06. September 2013 02:55

Es ist nun einmal Wahlkampf.

Der Ton der letzten Beiträge in diesem Thread von Joseph Roth, Georg321, Johannes Berndt, Erwin Denzler, Pat 1980 oder MR ist - bei aller Meinungsverschiedenheit - sachlich und respektvoll genug.

Der auf Krawall gebürstete Ton, der hier im Forum in der letzten Zeit eingerissen ist, ist nun nicht nur "scharf und polemisch" (DAF2000 ?), sondern einfach nur aggressiv.

Das ist nicht "der schwere Säbel", mit dem gefochten wird, sondern die anonyme Keule, die dann gerne auch gegen Mitforisten geschwungen wird. Dazu gehören etwa müde Nazivergleiche der politischen Gegner oder anonyme Beleidigungen (etwa von Herrn de Jong) unter wechselnden Usernamen, die dann sogleich wieder verschwinden.

Der schrille Ton ist widerlich und solche Beiträge sollten konsequenter gelöscht werden.

Dann kann vielleicht selbst hier wieder eine auch politische Diskussion stattfinden.

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Re: Übergang freiberufliche Dozententätigkeit zu Festanstellung, bzw. KSK/bzw.Arbeitslosigkeit
geschrieben von: Georg321 ()
Datum: 06. September 2013 08:55

Sehr geehrter Herr Jung,

ich meinte eigentlich meinen eigenen Beitrag. Haben Sie den gespeichert, bevor Sie ihn gelöscht haben?

Das mit Hitler habe ich nicht gesagt, ich habe "seit" Hitler geschrieben, nicht "wie" bei Hitler.

"Normale" Nutzer melden sich also anonym bei Ihnen, statt im Forum ihre Meinung zu sagen. Da Sie Erwin Denzler so loben, den ich übrigens auch sehr gut finde, gehe ich davon aus, dass die GEW sich beschwert hat. Deren Haltung ist, dass sie 1. praktisch nicht öffentlich diskutiert und 2. nichts Vernünftiges für die Leute im Niedriglohnsektor tut. Das schreibe ich der GEW auch immer ganz direkt, woraufhin sich die GEW dann immer hintenrum beschwert.

Sie schreiben: "Die Betreffenden möchten das dann aber nicht öffentlich posten, weil sie dann sofort von einer kleinen Minderheit angegangen werden." ICH gehe in Ihrem Forum keinen an, ich kritisiere höchstens die GEW oder die politischen Parteien. Und natürlich gewisse Träger, ich vermute, dass hier das Problem liegt.

Gerne würde ich das Thema "Löschung von Beiträgen" hier auch mit anderen Lehrkräften diskutieren, deshalb schicke ich die Mail auch an einige andere NutzerInnen Ihres Forums.

Im Forum lese ich gerade von drei NutzerInnen:
"Der Ton ist absolut angemessen. Wie Georg321 ganz richtig herausgestellt hat, sind es die Zustände für uns Lehrkräfte und die dafür ursächlichen Strukturen, die heftig sind."
"Der Ton ist sowohl hier als auch die gesamte Gesellschaft in Deutschland betreffend noch sehr ruhig."
"Der Ton der letzten Beiträge in diesem Thread von Joseph Roth, Georg321, Johannes Berndt, Erwin Denzler, Pat 1980 oder MR ist - bei aller Meinungsverschiedenheit - sachlich und respektvoll genug."

Vielleicht stellen Sie meinen Beitrag also einfach wieder rein.

Mit freundlichen Grüßen
Georg

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Re: Übergang freiberufliche Dozententätigkeit zu Festanstellung, bzw. KSK/bzw.Arbeitslosigkeit
geschrieben von: Matthias Jung ()
Datum: 06. September 2013 10:16

Guten Morgen Georg321,

Ihren Origonalbeitrag schicke ich Ihnen wie gewünscht gerne wieder zu, dann aber direkt per Email, da Sie mich auch persönlich angeschrieben haben. Sie können ihn, wie gesagt, überarbeitet gerne noch einmal posten.

Klarstellen möchte ich aber unbedngt, dass sich weder GEW noch SPD bschwert haben, der Beitrag wurde von einem User gemeldet, der nach unserer Einschätzung nichts mit den Genannten zu tun hat und zitierte lediglich die SPD-und-Hitler-Pasaage. Die "Beiträge-melden-Funktion" setzt immer eine redaktionelle Überprüfung in Gang. Die Löschung wäre aber wohl auch unabhängig davon erfolgt.

Grund für die Löschung war wie gesagt nicht nur der Ton, bei dem der Hitlervergleich (der Sie falsch zitieren, wörtlich lautete er "So wie SPD und Grüne zwischen 2002 und 2005 hat nach Hitler keiner diesem Land so viel schaden zugefügt.", allerdings habe auch ich ihn eauf die implizite Aussage verkürzt und nicht ngenau zitiert) ja nur das vielleicht markanteste Beispiel war. Der zweite Grund war die Tatsache, dass von 4 Absätzen drei nichts mehr mit der Honorarlehrerfrage zu tun haben, sondern eine allgemeine politische Einschätzung der einzelnen Parteien, ihrer Programmatik und Wählbarkeit war. Dafür sind Foren, die explizit der politischen Diskussion dienen oder von den kritisierten Parteiene betrieben werden, besser geeignet.

Sie haben aber niemanden persönlich angegriffen. Insofern trifft die Sorge, die wir um dieses Forum und den Ton allgemein seit einiger Zeit haben, auf Sie nur zu einem kleineren Teil zu. Auch das möchte ich klarstellen, nachdem ich mir alle Ihre Postings angeschaut habe. Auch ist sie soziale Brisanz der hier angesprochenen Fragen unbestritten und da muss der Ton nicht immer klinisch-sachlich bleiben. Wo wir die jeweils Grenze ziehen, ist immer eine Entscheidung. Sicher ist, dass ein Forum, das man als Betreiber nicht pflegt (und dazu gehört nicht zuletzt das Achten auf eine gewisse inhaltliche und stilistische Linie), schnell abstürzt. Das ist alles ein enormer Aufwand, der je größer ist je intensiver ein Forum genutzt wird.

Wir bemühen uns aber dennoch offene, informative und interessante Foren aufrechtzuerhalten. Vielleicht gelingt uns diese Gratwanderung nicht immer und gewiss können wir es nicht allen Recht machen, aber hoffentlich den gegenseitigen Respekt wahren.

In disem Sinne Ihnen alles Gute und spannende Diskussionen

Matthias

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Re: Übergang freiberufliche Dozententätigkeit zu Festanstellung, bzw. KSK/bzw.Arbeitslosigkeit
geschrieben von: Redaktion ()
Datum: 06. September 2013 10:38

Guten Tag Johnny13,

bei Ausschreibungen von (auch befristeten) Festanstellungenin müssen keine Angaben zum Gehalt gemacht werden, steht auch in unseren Nutzungsbedingungen:
[www.deutsch-als-fremdsprache.de]

Außerdem löschen wir alle Beiträge, die unseren Nutzungsbedingungen nicht entsprechen.

Online-Redaktion deutsch-als-fremdsprache.de
[www.iik-duesseldorf.de]

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Re: Übergang freiberufliche Dozententätigkeit zu Festanstellung, bzw. KSK/bzw.Arbeitslosigkeit
geschrieben von: Georg321 ()
Datum: 08. September 2013 10:42

Zitat

Ich finde es übrigens nicht unmoralisch, wenn Kollegen nicht einzahlen und dabei gegen das Gesetz handeln.

Moral oder nicht Moral ist nicht das Thema, sondern die Frage ist, warum wir einen privaten Weiterbildungsmarkt haben, der nebenbei noch unser Sozialversicherungssystem zerstört. Und es ist auch nicht einzusehen, dass die SteuerzahlerInnen über das ALG II die Lohnkosten von WeiterbildnerInnen mitfinanzieren sollen. Deshalb bin ich der Meinung von Ursula von der Leyen und Heinrich Alt, dass das ALG II für sogenannte "Selbstständige" abgeschafft werden sollte. Eine Geschäftsidee wie die des selbstständigen Weiterbildners muss beendet werden, wenn sie nicht ohne Transferleistungen auskommt und wenn sie nicht in der Lage ist, ihrer Sozialversicherungspflicht nachzukommen.

Wahrscheinlich wird die RV Bund irgendwann alle drankriegen, aber da die meisten Leute einfach so weitermachen wie bisher werden sie später eine große Rechnung bekommen.

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Re: Übergang freiberufliche Dozententätigkeit zu Festanstellung, bzw. KSK/bzw.Arbeitslosigkeit
geschrieben von: Johannes Berndt ()
Datum: 08. September 2013 11:48

Tut mir leid, wenn ich wieder am Thema vorbei geschrieben habe.

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Re: Übergang freiberufliche Dozententätigkeit zu Festanstellung, bzw. KSK/bzw.Arbeitslosigkeit
geschrieben von: Joseph Roth ()
Datum: 08. September 2013 15:32

Vielleicht kann ja jemand sagen, welcher der 3681 Beiträge informativ war. Das würde das Suchen sehr erleichtern. Ich bin jedenfalls bisher auf keinen gestoßen.

Das wäre ja an und für sich nur ein Ärgernis, aber bei der Preisgabe der Identität anderer Nutzer wird eine Grenze überschritten, was nicht zu tolerieren ist.

Ich verstehen nicht, wieso das geduldet wird. Mit Löschen alleine wäre es allerdings auch nicht getan. Hier müsste eine deutliche Ermahnung der Redaktion erfolgen und im Wiederholungsfall der Ausschluss aus dem Forum.

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Re: Übergang freiberufliche Dozententätigkeit zu Festanstellung, bzw. KSK/bzw.Arbeitslosigkeit
geschrieben von: Georg321 ()
Datum: 09. September 2013 09:28

Nicht nur polemische Beiträge hier schreiben, sondern auch die Behörden anschreiben. Hier die Antwort einer Behörde:

Sehr geehrter Herr ,

Ihre E-Mail vom 22.05.2013 ist hier eingegangen und wird derzeit im Hause
weiter geprüft.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Sie vom Ergebnis unserer Prüfung
sowie evtl. straf- oder bußgeldrechtlichen Folgen aufgrund gesetzlicher
Bestimmungen nicht in Kenntnis setzen dürfen.

Von Sachstandsanfragen darf ich Sie daher bitten zukünftig abzusehen.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Eßer

Hauptzollamt Berlin
Sachgebiet E (FKS)
Colditzstr. 34-36
12099 Berlin

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Re: Übergang freiberufliche Dozententätigkeit zu Festanstellung, bzw. KSK/bzw.Arbeitslosigkeit
geschrieben von: Credentia ()
Datum: 09. September 2013 10:54

Danke für diese Nachricht hier im Forum.

Es ist traurig, aber im Moment können eben alle Betroffenen auch nur DaF-Anbieter, die scheinselbständig arbeiten lassen, diese bei den Zollbehörden wegen Steuer- und Sozialabgabenhinterziehung melden und diese Anbieter von den Zollbehörden darauf hin überprüfen zu lassen.

Wenn das öfter oder sogar regelmäßig passiert, trägt auch so etwas zum notwendigen Druck bei, und die Betreffenden sehen dann wenigstens genauso wie die Politik,. dass man diese unwürdigen Zustände nicht widerspruchslos hinnimmt. Und jeder, der mit diesem fragwürdigen und für die Allgemeinheit schädlichen Geschädftsmodell arbeitet. soll wissen, dass auch bei ihm eines Tages der Zoll unangemeldet vor der Tür stehen kann. Richtig so!!!!

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Re: Übergang freiberufliche Dozententätigkeit zu Festanstellung, bzw. KSK/bzw.Arbeitslosigkeit
geschrieben von: DaF2000 ()
Datum: 09. September 2013 15:05

Vielleicht könnte die Redaktion dann auch mal erklären, warum meine Beiträge gelöscht wurden.

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Re: Übergang freiberufliche Dozententätigkeit zu Festanstellung, bzw. KSK/bzw.Arbeitslosigkeit
geschrieben von: DaF2000 ()
Datum: 09. September 2013 15:08

Nachtrag: ..., während Beiträge von Usern nicht gelöscht werden, in denen diese die vermeintliche Identität von anderen Usern preisgeben und an den Pranger stellen.

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Re: Übergang freiberufliche Dozententätigkeit zu Festanstellung, bzw. KSK/bzw.Arbeitslosigkeit
geschrieben von: Credentia ()
Datum: 10. September 2013 07:39

Ich würde mir wünschen, dass die Forenbetreiber dazu mal klar Stelluzng beziehen. Die Löshcung von nicht genehmen Postings scheint hier sehr einseitig zu erfolgen [Von der Redaktion wegen Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen gelöscht. Die Redaktion] hier die Plattform geboten wird, wo sie andere Poster, die unangenehhme Fragen stellen, hier in aller Öffentlichkeit herunterputzen können, werden diese kritischen Postings gelöscht. Eine gewisse Einseitigkeit und die fehlebnde Neutralität zu vermnuten liegt da doch gar nicht so fern. Also, verehrte Redaktion, wie neutral/unparteiisch sind Sie wirklich?

Zitat

Nachtrag: ..., während Beiträge von Usern nicht gelöscht werden, in denen diese die vermeintliche Identität von anderen Usern preisgeben und an den Pranger stellen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.09.13 12:13.

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Re: Übergang freiberufliche Dozententätigkeit zu Festanstellung, bzw. KSK/bzw.Arbeitslosigkeit
geschrieben von: JK ()
Datum: 10. September 2013 09:48

Credentia schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ich würde mir wünschen, dass die Forenbetreiber
> dazu mal klar Stelluzng beziehen.

meiner unmaßgeblichen Meinung nach hat Matthias Jung vom IIK dazu bereits alles gesagt, was gesagt werden musste.

Und offensichtlich gibt es hier Nutzer, die das anders sehen, und eben auch welche, die eher der Ansicht der Forenbetreiber sind (ich zB, aber wohl auch eben Nutzer, die sich in die Schlammschlachten hier nicht reinziehen lassen wollen und sich per Mail direkt an die Forenbetreiber gewendet haben, wie Matthias Jung ja erwähnte. Und diese Nutzer waren auch nicht anonym, wie hier unterstellt wurde - es sei denn, man glaubt den Forenbetreibern eh nicht...)

Ich würde vorschlagen, dass hier wieder weniger Gift und Galle versprüht wird (was in der Sache doch eh nix bringt, außer, dass sich jemand mal so richtig "auskotzen" konnte, was *mal* ja durchaus verständlich ist, aber als Dauerzustand kontraprdouktiv ist), sondern wieder sachlicher und seriöser geschrieben wird. Es gibt doch von allen Beteiligten hier auch positive Beispiele.

Grüße an alle von einem passiven Nutzer des Forums

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Re: Übergang freiberufliche Dozententätigkeit zu Festanstellung, bzw. KSK/bzw.Arbeitslosigkeit
geschrieben von: Georg321 ()
Datum: 10. September 2013 10:25

Das unkommentierte Löschen von Beiträgen wird grundsätzlich immer und in allen Foren selbst zum Thema, weil natürlich der Vorwurf der "Zensur" auftaucht.

Wenn jemand über die Stränge schlägt, dann sollte der Webmaster das kommentieren und auf die Nutzungsbedingungen hinweisen und auch auf mögliche Konsequenzen, z.B. Löschung von Beiträgen.

So können sich alle ein Bild davon machen, wie die Lage ist. Es gibt die Idee von "Integration durch Konflikt", d.h. dass sich mehr Leute beteiligen, wenn es einen Konflikt gibt. Konflikt ist übrigens das wichtigste Prinzip in der Demokratie und man muss lernen, andere Meinungen zu ertragen.

Sich anonym beim Webmaster zu beschweren finde ich nicht so gut, weil man damit 1. dem Konflikt ausweicht und 2. Spekulationen aufkommen könnten, wer sich denn da beschwert hat. Man sollte schon mit offenem Visir kämpfen.

Wer sich hier nicht einbringt, der sollte auch auf Kritik verzichten, und wenn er kritisiert, dann bitte so, dass die Gemeinten auch die Möglichkeit haben, darauf zu antworten, also hier im Forum.

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