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16 Jahre zuvor
Tomas
211. Re: Warum Perfekt???
Doch, doch, Jero,
Vielen Dank, das geht Alles in die richtige Richtung...
Spannend, spannend ist die deutsche Sprache.
Im Portugiesischen ist das Alles doch wesentlich anders.
Langsam finde ich es spannend, kontrastive Unterschiede in den beiden unterschiedlichen Sprachen (PT, DE) zu entdecken.
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16 Jahre zuvor
Tomas
"hin" bedeutet soviel wie "vom Betrachter weg", "her" hingegegen heißt "zum Betrachter näher sich bewegend".
Was heißen aber "rauf" und "runter", ich dachte immer es seien Abkürzungen für "herauf" und "herunter"?
Falls dem so ist, werden diese Wörter im modernen Deutsch aber nicht mehr ganz im Ursprungssinne ver
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16 Jahre zuvor
Tomas
213. Re: Warum Perfekt???
Hallo Jero,
Natürlich ist der Kontext wichtig, aber die grammatische Konstruktion sagt natürlich sehr viel über die Bedeutung aus.
Ich ließ mir das durch den Kopf gehen und definiere die Dinge jetzt neu. Man lernt "Perfekt" immer als eine Vergangenheitsform. Dabei ist das Perfekt überhaupt keine Vergangenheitsform.
Das Perfekt benutzt man lediglich um Aktionen zu beschreiben, d
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16 Jahre zuvor
Tomas
214. Re: Warum Perfekt???
Hoffentlich verzapfe ich jetzt keinen Unsinn.
Aber meinem Sprachgefühl nach ist es folgendermaßen:
Perfekt ist irgendwie die "gesicherte Zukunft". Der Sprecher weiß schon, wie die Zukunft aussieht. Du wirst sie finden, es ist alles nur eine Frage der Zeit. (Sofern die Aussage nicht ironisch oder sarkastisch gemeint ist)
Wenn du sie gefunden hast, sag mir Bescheid!
Gegenwart
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16 Jahre zuvor
Tomas
215. Re: werden
Meine Meinung zu "werden":
"würde" als umschreibende KonjunktivII-Konstruktion vor allen Dingen bei schwachen Verben:
"Ich würde gerne machen"
"würde" ist hier eine grammatikalisierte Form von "werden", die ihre ursprüngliche semantische Bedeutung verloren hat. Stichwort: Grammatikalisierung von Verben.
"werden" selbst ist ab
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16 Jahre zuvor
Tomas
Aber hallo, jetzt vermischen sich wieder mehrere Probleme:
Mein Ausgangspunkt war doch, dass ich einen Haufen Arbeit habe, nämlich damit, erstens beim Übersetzen automatisch Partizipialkonstruktionen so umzustellen, dass das Partizip hintenan gestellt wird, zweitens DaFlern beizubringen, dass im Deutschen bei Partizipialkonstruktionen das Partizip hintenan kommt.
Man will ja beim schnellen
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16 Jahre zuvor
Tomas
Die Frage ist halt, was ist poetisch gesehen in der deutschen Sprache möglich und was sagt man hingegen einfach so, wenn es ganz normal, schnell und spontan zugehen soll:
Und hierfür gibt es nun eine Internetfirma aus den USA, die sogenannte Google-Maschine, die ganz eigenartige "linguistische Mehrheitsforschungen" möglich macht:
Satz c.) untersuchte ich mit der "Google-Metho
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16 Jahre zuvor
Tomas
218. Re: NACHDEM
Ich heiße zwar nicht Michael, aber wage einen vorsichtigen Kommentar:
1.) und 2.) sind meinem Sprachgefühl nach völlig richtig.
3.) ist auch völlig richtig, aber es könnte mit einem substantivierten Infinitiv verkürzt werden?
Beispiel:
"Nach dem Aufstehen trinke ich immer einen Kaffee."
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16 Jahre zuvor
Tomas
Hier stieß ich neulich auf etwas Interessantes, beim "Brausen" in der Canoo-Grammatik:
Als Koppelverben bezeichnet man meines Wissens ja die Verben, die zusammen mit einem Ajektiv ein Prädikativ zum Subjekt bilden.
Beispiel: Sie ist schön.
Nun gibt es aber auch Verben, die ein Prädikativ zum Objekt ermöglichen.
Beispiel: Sie findet ihn dumm.
Solche Verben sind zwar keine
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16 Jahre zuvor
Tomas
Ja, das mag schon stimmen, aber man macht es sich vielleicht doch noch ein bisschen zu leicht mit der Diskussion.
Wir haben es ja nicht mit normalen Sätzen, sondern mit Partizipialkonstruktionen zu tun.
Mein selbstverständlich ironisch gemeinter Schlusssatz sollte nur zeigen, dass es bei Partizipialkonstruktionen eben Fälle gibt, wo eine solche Umstellung nicht möglich ist.
Niemand sagt
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16 Jahre zuvor
Tomas
In den Sätzen eins und zwei sehe ich keinerlei Fragestellung, die sind klar wie Klossbrühe (sagt man so?).
Das Problem beginnt für mich bei Satz drei (Partizipialkonstruktion):
Man könnte nämlich auch sagen:
Von allen Seiten beobachtet, traute sie sich nicht mehr.
Und oft ist diese Stellung natürlicher auf Deutsch? In diesem Fall Nachstellung möglich, da von allen Seiten eine Ortsanga
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16 Jahre zuvor
Tomas
Danke ich verstehe Deine Einwände und kann sie nachvollziehen. Vielen Dank!
Vielleicht bin ich selbst schon langsam etwas aufgerieben von der Lehrroutine, weil ich in zahlreichen Übungen DaFlern immer wieder von Neuem erläutere, dass im Deutschen bei Partizipialkonstruktionen diese ganzen Ergänzungen zumindest im Standardsatz vor das Partizip gestellt werden, wohingegen in meiner Zweitsprache
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16 Jahre zuvor
Tomas
PS:
Die Sache mit der Umstellung des Partizips,
"Versteckt in den Parkanlagen von Versailles" als exotische Konstruktion im Vergleich mit
"In den Parkanlagen von Versailles versteckt" als typisch deutsche Konstruktion,
hat noch gar niemand kommentiert?
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16 Jahre zuvor
Tomas
Jero, leider verstehe ich deinen Kommentar genauso wenig wie diesen enigmatischen Spiegel-Satz über die nur bis Mai andauernde Sommerfrische der französischen Präsidenten.
Wenn meine Kommentare weder gerechtfertigt noch gut sind, wieso machen sie dann aber trotzdem alles besser und eleganter?
Wenn etwas besser (Komparativ von gut) und eleganter klingt, dann ist es doch auch irgendwie gut un
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16 Jahre zuvor
Tomas
Hmm...Danke.
Michael gibt mir etwas recht, der Lette widerspricht mir hingegen.
Speziell zum Letten:
Ich dachte irgendwie, dass, wenn man zu Beginn eines Satzes viele Adverbialbestimmungen durch ein Komma abtrennt, das dann ein Gallizismus bzw. ein Anglizismus wäre.
Aber verstehe ich Sie nun richtig, dass es in diesem Fall eben nicht mehrere Adverbialbestimmungen sind, sondern dass &q
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16 Jahre zuvor
Tomas
Hallo, also normalerweise lese ich über den Spiegel einfach so weg.
Aber neulich hatte ich mit einem DaFler einen Text aus der Nr 39 vom 24.09.07 näher analysiert und habe Fragen dazu.
Es geht um Sarkozys Reformprogramm.
1.)
"Versteckt in den Parkanlagen von Versailles, bot das Jagdschloss aus der Zeit Ludwigs XV. bis zum Mai den französischen Ministerpräsidenten eine Sommerfri
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16 Jahre zuvor
Tomas
Ein Symphonie besteht angeblich aus vier Sätzen. Stimmt das?
Bei Ballrückschlagspielen (Volley, Tennis, Tischtennis undsoweiter) spricht man auch von Sätzen.
Erinnere ich mich hier richtig, dass auch bei den Ballspielen, wenn es nicht zu einem Tie-Break oder so kommt, zwar nicht immer, so aber doch mindestens vier Sätze gespielt werden?
Ist das Zufall oder besteht ein Bedeutungszusammenh
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16 Jahre zuvor
Tomas
Sagt man
"Er berichtete von seiner Reise"
oder
"Er berichtete über seine Reise"
oder ist beides richtig,
und falls ja, gibt es einen Bedeutungsunterschied?
mit bestem Dank im voraus!
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17 Jahre zuvor
Tomas
Hallo,
ich las irgendwo, dass man den Genitiv nur im Falle eines Plurals ohne Artikel (da es den Plural des unbestimmten Artikels gar nicht gibt) durch eine "von-Konstruktion" ersetzen kann?
Und daran halte ich mich stets.
Nun las ich aber einen Satz etwa so:
"Die Mutter von meinem Nachbarn verreiste."
Meinem Empfinden nach ist dieser Satz also falsch, und es mü
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17 Jahre zuvor
Tomas
230. Dinge und Dinger
Gibt es einen Unterschied zwischen Dingen und Dingern?
Vielen Dank im voraus,
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17 Jahre zuvor
Tomas
Hallo, ich suche coole Tipps zur Verwendung von Präpositionen.
Also zum Beispiel "nach" verwendet man, wenn das Subjekt sich zu einem Ziel mit Eigennamen bewegt. Also etwa "nach Deutschland", "nach Stuttgart" oder "nach Italien" geht.
Ausnahmen: Ziel mit Artikel, also "in die Schweiz" "in die Türkei"
Ausnahmen: Idiomatische Wend
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17 Jahre zuvor
Tomas
Hallo, ich praktiziere ja neben dem Deutschen eine beliebte von rund 220 Millionen Menschen gesprochene Fremdsprache, aus der ich auch häufig ins Deutsche übersetze.
Und je mehr ich übersetze, desto stärker bemerke ich auch bestimmte Strukturunterschiede zwischen beiden Sprachen, die mir ohne Übersetzen gänzlich entgingen. (Daher die Wichtigkeit des Übersetzens)
Ein berühmter Grammatiker me
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17 Jahre zuvor
Tomas
"Er geht oft ins Kino, weil er Kinofilme mag. Bei langweiligen Filmen bohrt er aber mit dem Finger in der Nase."
Hallo, ich würde gerne wissen, wieso hier "Kino" im Singular und mit einem bestimmten Artikel steht und dasselbe würde ich auch für Finger wissen wollen: Wieso bohrt er mit "dem" Finger in der Nase, um welchen Finger handelt es sich genau...?
Danke i
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17 Jahre zuvor
Tomas
Ja, jeder hat so seine eigenen Lieblingshits. Das hängt auch von der Sozialisierungsphase ab. Meiner Erfahrung nach ist man nur in einer bestimmten Altersphase besonders empfänglich für Popmusik?
Viel von dem, was die heutige Jugend so hört ("Tokio Hotel", "Juli", "Prinzen") ist mir daher gänzlich unbekannt.
In meiner Zeit, da gab es wirklich noch eine Ossi-Wes
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17 Jahre zuvor
Tomas
235. gewohnt und gewöhnt
"gewohnt" ist einerseits das Partizip II zum Verb "wohnen" und andererseits das Adjektiv zum Verb "gewöhnen".
Nun sah ich aber in einem Text das Adjektiv "gewöhnt". Formal ist das natürlich richtig, weil man Partizipien auch als Adjektive verwenden darf.
Aber wie gehe ich nun in diesem Sonderfall damit um, denn es gibt ja schon ein anderes, von "
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17 Jahre zuvor
Tomas
Auch auf die Gefahr hin, dass das vielleicht schon mal angesprochen wurde:
Ich bin mir eigentlich sehr sicher, dass "ein schön gelegener See" richtig ist und "ein schön liegender See" falsch.
Aber eine streng logische Anschauungsweise zeigt mir, dass der See immer noch liegt und nicht nur in der Vergangenheit irgendwie "fertig gelegen hat" oder so, also logisch
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17 Jahre zuvor
Tomas
Leider habe ich diese Diskussionen noch nicht abrufen können, mittlererweile passierte aber folgendes:
Gestern sprach ich mit einem studierten Germanisten aus Österreich und der war ganz "baff" als ich ihm sagte, dass man bei "billig" und "endlich" das "ch" am Ende ja wohl gleich aussprechen würde.
Er meinte, dass sei sicherlich Dialekt, aber kein ric
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17 Jahre zuvor
Tomas
Vielen Dank. Es ist interessant, auch dieses Thema im Zusammenhang mit festen Präpositionen zu sehen. Nun kommt ja wirklich was zusammen!
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17 Jahre zuvor
Tomas
Schwer ist es nicht, und ich bedanke mich insoweit für den Versuch einer objektiven Antwort.
Aber es ist halt auch nicht völlig leicht und trivial, meines Erachtens:
Die Präposition "in" kann man also "in" bestimmten Fällen, wenn man will, als "feste" Präposition ansehen.
Aber wie fest ist sie wirklich?
In Wirklichkeit ist sie doch auch im Beispiel: &quo
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17 Jahre zuvor
Tomas
Der Tanker wurde in Bremen gebaut, dann wurde er in den Hamburger Hafen gebracht.
Schließlich wurde er im Hafen eingeweiht.
----
(tja, ja, diesmal bin ich der Begriffe müde und rede nur noch über Beispiele...)
....Aber ich sehe schon man könnte den Tanker natürlich nicht "in den Hafen" einweihen. Das ginge wirklich nicht.
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