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Universität Bremen: Professur für das Aufgabengebiet Deutsch als Zweitsprache / Deutsch als Fremdsprache
geschrieben von: Redaktion ()
Datum: 12. Dezember 2018 13:56

An der UNIVERSITÄT BREMEN ist im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft zum Wintersemester 2019/2020 unter dem Vorbehalt der Freigabe der Mittel eine

Professur - Bes. Gr. W3 -
Beamtenverhältnis auf Lebenszeit
für das Aufgabengebiet Deutsch als Zweitsprache / Deutsch als Fremdsprache
Kennziffer: P 104/18 zu besetzen.

Die Stelleninhaberin / der Stelleninhaber wird das Fachgebiet in allen Studiengängen der Germanistik vertreten und an deren Fortentwicklung mitarbeiten.
Die Schwerpunkte in Forschung und Lehre sollen in folgenden Bereichen liegen:
- Didaktik des Deutschen als Zweit- und Fremdsprache,
- Spracherwerb in einer multilingualen Gesellschaft,
- Struktur des Deutschen im Sprachenvergleich.

Unter migrationslinguistischem Aspekt ergeben sich für die Professur produktive Bezüge zu den Sprachwissenschaften des Fachbereichs 10 insgesamt. Das schließt die Sprachlehr- und -lernforschung sowie die Heterogenitätsforschung in der Lehrerbildung ein. Zu den Erfordernissen in diesen Kontexten zählen: kooperative Forschung mit anderen Fachgebieten, eine engagierte Beteiligung an der Verbundforschungsinitiative Worlds of Contradiction der Bremer Geisteswissenschaften [www.woc.uni-bremen.de] sowie die Einwerbung von Drittmitteln.

Zu den Lehraufgaben gehört die Mitwirkung am Bachelorstudiengang Germanistik/Deutsch, am Master of Education und an Weiterbildungsszenarien für die Lehramtsausbildung im Anforderungsbereich sprachlicher Migration. In allen diesen Bereichen ergeben sich Entwicklungsperspektiven zur Ausgestaltung des Arbeitsgebietes. Erwünscht sind Erfahrungen mit innovativen mediengestützten Lehrformaten und eine Berücksichtigung von Diversitätsperspektiven in Forschung und Lehre. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zu hochschuldidaktischer Weiterbildung.

Neben der Erfüllung der allgemeinen beamtenrechtlichen Einstellungsvoraussetzungen werden erwartet: ein einschlägiges abgeschlossenes Hochschulstudium, eine herausragende Promotion im Aufgabengebiet und weitere hochwertige wissenschaftliche Arbeiten, die z.B. im Rahmen einer Juniorprofessur oder einer Habilitation erbracht worden sein können, sowie die pädagogisch-didaktische Eignung, die durch Erfahrungen in der Lehre dokumentiert sein soll. Nachzuweisen ist außerdem schulpraktische Erfahrung (bevorzugt) oder die theoretische Auseinandersetzung mit ihr im Rahmen empirischer Unterrichtsforschung oder fachdidaktischer Forschung im Aufgabengebiet. Die Berufung erfolgt unter Zugrundelegung von § 18 BremHG und § 116 BremBG.

Die Universität bietet eine Vielzahl an Angeboten, die Neuberufene unterstützen, wie ein Welcome Center, Möglichkeiten zu Kinderbetreuung, Dual Career-Angebote und Angebote der Personalentwicklung und der Weiterbildung.
Begrüßt werden internationale Bewerbungen sowie Bewerbungen mit Migrationshintergrund. Wissenschaftlerinnen sind nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Die Universität Bremen strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen im Wissenschaftsbereich an. Sie ist unter anderem in Programmen zur Geschlechtergerechtigkeit mehrfach ausgezeichnet
worden. Schwerbehinderten Bewerberinnen/Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben.
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen unter Angabe der obigen Kennziffer bis zum 31.01.2019 an die

Universität Bremen
Fachbereich 10
- Verwaltung -
Frau Ohlmann
Postfach 33 04 40
28334 Bremen

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