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E-Mail-Infobrief Deutsch als Fremdsprache - WWW-Archiv

Deutsche Bibliothek: ISSN 1439-3611

Der Infobrief Deutsch als Fremdsprache (E-DaF-Info) ist eine kostenlose Serviceleistung des Instituts für Internationale Kommunikation (IIK Düsseldorf e.V.) für Lehrende und Lernende weltweit. Ziel ist insbesondere die Verwendung des Internet als Informations- und Lernmedium zu fördern.

E-DaF-Info Nr. 9/2000

0.    Vorwort
1.    Perlen aus den diskussionsfreudigen Feuilletons
2.    Umfrage (1): Stimmen gegen die neuen Regeln
3.    Neue Webzeitschrift: German as a Foreign Language
4.    Umzugs-Simulation: Endlich eine neue Wohnung!
5.    Umfrage (2): Stimmen für die neuen Regeln
6.    DaF-Szene: Neue Ausgabe der ZIF - freie Stellen in Italien
7.    Umfrage (3): Das Ergebnis
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Schönen guten Tag,

in der letzten Ausgabe haben wir Sie nach Ihrer Meinung gefragt: Sollen die neuen Rechtschreibregeln alle eingestampft werden und der deutschsprachige Kulturraum wieder einheitlich nach den alten Regeln schreiben (falls es dies überhaupt jemals gab ;-)? Auslöser der Umfrage war die Rückkehr der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zur alten Rechtschreibung.

Die große Beteiligung der LeserInnen hat die Redaktion angenehm überrascht, wähnten wir Sie doch im Urlaub! Damit es noch einige Momente spannend bleibt, bevor Sie das Ergebnis zur Kenntnis nehmen und sich in Ihrer Meinung vielleicht sogar bestätigt fühlen können, verraten wir die Zahlen erst am Ende des Infobriefs. Vorher haben Sie noch das Vergnügen, einige Artikel sowie Kommentare von Lehrenden zum neuerlichen Streit lesen zu können. Es lohnt sich, glauben Sie mir. Ansonsten gibt's das Geld zurück ;-)

Es konnten längst nicht alle Kommentare aufgenommen werden, die uns in den Sommermonaten erreichten, da sich die Argumentationslinien teilweise deckten.

Interessante Minuten vor dem Bildschirm wünscht Ihnen

Ihr
Andreas Westhofen

Online-Redaktion IIK Düsseldorf  mailto:redaktion@deutsch-als-fremdsprache.de

Redaktionsschluss für E-DaF-Info 10/2000: 15.10.2000
 


 
Zeitgeist: Perlen aus den diskussionsfreudigen Feuilletons

Seit einigen Monaten weist die Rubrik "Zeitgeist" auf Ereignisse und Themen hin, die im deutschsprachigen Raum der Rede wert sind. Wenn Ihnen dieser Einblick gefällt und Sie außerdem wissen möchten, worüber in den Feuilletons der besten überregionalen Zeitungen im deutschsprachigen Raum diskutiert wird, ist der "Perlentaucher" genau das Richtige.

Das "Kulturmagazin im Internet" stellt täglich bis 9 Uhr eine kommentierte Presseschau aktueller Artikel und Diskussionen aus den Feuilletons der "Süddeutschen Zeitung", "Frankfurter Rundschau", "Neue Züricher Zeitung", "Frankfurter Allgemeine" und der "tageszeitung" ins Netz. Natürlich verweisen Links aus den unterhaltsam geschriebenen Kommentaren auf die Originalquellen. Nur bei der "FAZ" ist dies immer noch nicht möglich, da sich deren Internetangebot auf eine kostenpflichtige Recherche in einer Datenbank beschränkt.

Neben diesem Service erscheint täglich ab 14 Uhr eine Übersicht der Buchrezensionen aus den erwähnten Zeitungen, die auch in einem Online-Archiv abgelegt werden und dort über eine Schnell- und Profisuche zugänglich sind.

Ergänzt wird dieser Service durch Glossen und eine "Magazin-Rundschau", die auf Buchrezensionen in deutschen und internationalen Kultur- und Nachrichtenmagazinen hinweist.


 
Umfrage (Teil 1): Stimmen gegen die neue Rechtschreibung

Übersicht

  1. Organisatorische und finanzielle Erwägungen
  2. Die neuen Regeln in der Unterrichtspraxis
  3. Sprachwissenschaftliche Aspekte
  4. Individueller und öffentlicher Sprachgebrauch

Organisatorische und finanzielle Erwägungen

  • Für die Lernenden ist es viel leichter, die alte Rechtschreibung beizubehalten, da die Lehrwerke und sämtliche Unterrichtsmaterialien mit der alten Rechtschreibung geschrieben wurden. Es ist auch sehr schwer, den jungen Schülern - Alter 7-9 Jahre - , die DaZ oder DaF in der Schule lernen, zu erklären, dass man ein Wort eigentlich anders als im Lehrbuch schreibt. Er wird es nicht verstehen... (Roxana Velica, Rumänien)

  • In meiner Muttersprache geht es nicht, drei Buchstaben nebeneinander zu schreiben. Ich unterrichte Deutsch seit mehr als zehn Jahren, aber jetzt bin ich nicht immer sicher, wie man ein Wort richtig schreibt. Ich bin leider nicht mehr so jung (42), ich habe viele deutsche Bekannte, sie sind in meinem Alter und sie sind auch dieser Meinung. Ich habe außerdem ein praktisches Problem: als Lehrer habe ich eine Menge von Wörterbüchern, ein- und zweisprachigen, jetzt sollte ich alles noch einmal besorgen, und das kostet ganz viel. Ich meine viele Lehrer haben in meinem Land dieselbe Meinung. Es freut mich sehr, nach meiner Meinung gefragt worden zu sein. (Edit Szõllõsi, Ungarn)

Die neuen Regeln in der Unterrichtspraxis

  • Zwar habe ich, weil keine andere Alternative, für Alte Regeln gestimmt, möchte dies aber dahin gehend kommentieren, dass ich nicht für eine komplette Rücknahme bin, sondern im Wesentlichen nur die Getrenntschreibung revidiert sehen möchte. (Herbert May)

  • Zitat aus der Süddeutschen Zeitung (29./30. Juli 2000): "Es wird bald so viele Orthographien geben, wie es deutschsprachige Schriftsteller und Journalisten gibt." Wenn in Deutschland großer Wirrwarr über die neue Rechtschreibung herrscht, warten wir Deutschlehrer im Ausland erst ab, um zu beobachten, wie sich die Sache weiter entwickelt. Wir wollen unsere Deutschlernenden noch nicht mit den neuen Regeln quälen :-) (Wang Xiaoming, Shanghai)

  • Seit zwei Jahren sollte ich nach der neuen RS unterrichten. Im vorletzten Schuljahr führte ich eine 3./4. mehrklassige Abteilung. Das Deutschbuch für die 3. Klasse stammte aus dem Jahre 1982, dasjenige für die 4. Klasse war reformiert (hier in der Schweiz werden die Bücher von der Schule den Kindern leihweise abgegeben). Ab 21. August wird es wieder gleich sein. Unser staatliches Pflichtlehrmittel wird voraussichtlich 2001 durch ein neues ersetzt. Bis dann also unterrichten wir neue RS mit Büchern, in denen Übungen zu Themen stehen wie Saal-Sälchen, etc!? (Etienne Ruedin, Schweiz)

  • Im Ausland haben die neuen Regeln nur für absolute Neuanfänger einen Sinn. Sonst ist es ein Chaos, denn weder alle Lehrende richten sich nach den neuen Regeln noch ist ein Rückgang bei den Fehlern festgestellt worden. (Gertrude Durusoy, Türkei)

  • Könnte man ja tatsächlich einen triftigen Grund geben, warum die deutsche Rechtschreibung reformiert sein sollte? Könnte man sagen, warum diese Notwendigkeit besteht im Deutschen , aber nicht in den anderen Weltsprachen wie Englisch und Französisch? Seit über 20 Jahren unterrichte ich hier in Flandern die deutsche Sprache: nie gab es Probleme in der Rechtschreibung für meine Studenten; jetzt gibt's ein riesengroßes Tohuwabohu, und warum eigentlich? (Stefaan Magerman, Belgien)

  • Ganz schön launisch, könnte man meinen, aber ich war eigentlich nie für die neuen Regeln, erstens, weil die Tendenz im Lernen und Lehren in Deutschland und natürlich auch in anderen Ländern scheinbar immer unkomplizierter, flacher, "doofer" zu werden scheint (ich hätte mich als Schülerin gefreut, mehr gefordert zu werden) und zweitens, weil die neuen Regeln m.E. einfach nicht konsequent sind (warum überhaupt noch "ß"???). (...)

    Für meine spanischen Schüler hat die Rechtschreibreform auf den ersten Blick keine Vorteile gebracht, sondern eher allgemein größere Verwirrung und Unverständnis. Erklären Sie einmal einem Spanier, was ein kurzer und was ein langer Vokal ist... (...) Ein weiteres Beispiel wären die ehemaligen trennbaren Verben - ein so schwieriges und eigenartiges Kapitel für einen Ausländer. Wie "einfach" war es doch mit den alten Regeln, die Satzklammer zu erklären. (Christina, Spanien)

Sprachwissenschaftliche Aspekte

  • Den Vorstoss der FAZ halte ich für eine logische Konsequenz der Sprachentwicklung. Das Blatt begründet die Umstellung mit einem bestehenden Chaos in der Getrennt- und Zusammenschreibung. Die Kritiker der Rechtschreibreform haben vor allem diesen Bereich der Neuregelung schon vor ihrem Inkrafttreten in Frage gestellt. (...) Die Neuregelung geht hier viel zu weit. (...) Die FAZ nimmt deswegen nur das vorweg, was in absehbarer Zeit ohnehin geändert worden wäre - ob nun durch Reform oder Sprachentwicklung. (Holger Klatte)

  • Ich schreibe auch mein Deutschlehrerblatt "Das Schwarze Brett" in alter Orthographie. Das liegt einerseits an meinem Alter (59), andererseits natürlich an grundsätzlicher Skepsis gegenüber undurchdachten Neuerungen. Und um solche handelt es sich. Wenn schon Reform, dann eine andere als diese.

    Ich habe früher einmal Computerlinguistik betrieben und war froh um alle Signale, um isolierte Wortformen aus großen Zählungen (...) nach Wortarten zuordnen zu können (...). Die Getrenntschreibung, die ja wohl das Absurdeste an der Reform ist (...), könnte ich aus diversen Gründen geißeln. Sie zeugt von einer deplorablen Uninformiertheit beteiligter Fachleute, und das ist noch das Mildeste, was ich sagen kann. Die allerbeste Lösung wäre vielleicht der Bindestrich (im Englischen zum Teil gebraucht), dann aber generell.

    Richtig gesetzte Kommas sind wieder wichtig für die automatische Sprachanalyse - sie der Beliebigkeit anheimzugeben, erfordert erheblich komplexere Algorithmen - usw. usw. Also, wenn auch aus etwas einseitiger Perspektive: mit Überzeugung Volle Kraft zurück - und neu anfangen mit dem Nachdenken! (Wolf Dieter Ortmann, Budapest)

Individueller und öffentlicher Sprachgebrauch

  • Ich bin so was von gegen diese völlig entstellende, die dt. Sprache in ihrer Vielfalt und ihrem Ausdrucks- / Nuancenreichtum amputierende Reform, daß ich den Schritt der FAZ aus vollstem Herzen begrüße ...! (...) Der FAZ habe ich u.a. gratuliert und mitgeteilt, daß sie nun einen festen, treuen Dauer-Abonnenten gewonnen hat. (Stefan Jarszick)

  • Ich als DaF-Lehrerin bin für die Rücknahme der Rechtschreibereform / Wiedereinführung der alten Regeln, da viele der neuen Regeln eher erschwerend wirken, das ästhetische Empfinden massiv stören (z. B. Schutttuerme, Filosofie u. ä.)und die Aussprache (im Falle des ss) nicht berücksichtigen. (Tatjana Lück)

  • (...) Die beste Reform - und auch die billigste - wäre es, in Zweifelsfragen den Schreiber autonom entscheiden zu lassen. Natürlich wäre es nicht schlecht, wenn er / sie wüßte, warum er / sie sich so oder entschieden hätte, aber das kann man eigentlich nicht von jedem Nicht-Linguisten erwarten.

    Schreibungsvarianten sollten nicht als Diskriminierungsinstrumente mißbraucht werden. In anderen Sprachen, etwa im Spanischen, sieht man das lange nicht so streng und gnadenlos wie im Deutschen, auch gebildete Menschen haben ihre individuellen "Fehler", und keiner ächtet sie deshalb oder versperrt ihnen den Zugang zu einem Arbeitsplatz nur aus diesem Grund.

    Änderungen der Rechtschreibung sollten sich auf dem bisher üblichen Weg (Praxis - Wörterbuchredaktion) vollziehen und nicht durch amtliche Regelungen mit neuen Sanktionen für Verstöße. Die Argumente für die Abschaffung des "ß" sind lächerlich, keine Sprachgemeinschaft verzichtet auf irgend einen Strich oder Punkt oder irgend ein Sonderzeichen nur um der internationalen Lesbarkeit willen. (...)

    Allein das undemokratische Vorgehen ist für mich Grund genug, das von Widersprüchen und linguistischen Dilettantismen gezeichnete neue "Regelwerk" abzulehnen. Derzeit herrscht größere Verwirrung denn je. (...)

    Mehr Aufmerksamkeit als der Schreibung sollte man der Sprachrichtigkeit und der Förderung eines Sprachverständnisses widmen (...) Wer mit den alten Regeln Schwierigkeiten hatte, wird sie auch mit den neuen haben. Daher: Weg mit dem Stümperwerk, her mit der neuen Großzügigkeit! Für eine allmähliche Entwicklung, die sowieso in Richtung einer generellen Kleinschreibung verlaufen wird. Zu viele Personen in der österreichischen Öffentlichkeit, darunter sogar österreichische "UnterrichtsministerInnen", haben so ihre Probleme mit der Sprache, was sicher peinlicher ist als jeder das/daß-Fehler. (Gerald Schwertberger, Österreich)

  • Je länger je mehr schreibt jeder wie er will. Noch nie habe ich so viele Deutschfehler in öffentlichen Publikationen gesehen, wie seit der Reform. Sie nennen die FAZ und vergessen die NZZ. Richtig: Die Neue Zürcher Zeitung praktiziert seit eh und je ihre eigene "Haus-Orthographie". Bei der Einführung der RS-Reform wurde dabei so behutsam vorgegangen, dass mir bisher erst zwei (!) reformierte Wörter aufgefallen sind, des übrigen schreiben die weiterhin "Plastic", "placieren", etc., wie immer schon nach der NZZ-Orthographie. (Etienne Ruedin, Schweiz)


 
Neue Webzeitschrift: German as a Foreign Language
Von Christian Fandrych

Pünktlich zum neuen Jahrtausend wurde mit German as a Foreign Language (GFL) eine neue Fachzeitschrift gegründet, die dreimal im Jahr erscheint (April, September, Dezember) und weltweit kostenlos über das Internet beziehbar ist.

GFL veröffentlicht Beiträge zu theoretischen und angewandten Aspekten des Faches Deutsch als Fremdsprache. Die "Außenperspektive" des Forschens, Lehrens und Lernens von Deutsch als Fremdsprache im nicht-deutschsprachigen Raum sowie interkulturelle Aspekte sind dabei wichtige Schwerpunkte. GFL hat einen namhaften internationalen wissenschaftlichen Beirat, der alle eingehenden Artikel begutachtet. Neben Fachartikeln finden Sie in GFL Rezensionen, eine Materialbörse, Tagungsankündigungen, Dokumentationen und ein Diskussionsforum. GFL wird vom DAAD und dem Goethe-Institut unterstützt.

Mehr Informationen und Hinweise für Autoren finden Sie auf unserer Website.

Abonnement

Schicken Sie eine E-Mail an

reinhard@gtnet.gov.uk

und wir weisen Sie dreimal pro Jahr auf das Erscheinen der neuen Nummer hin. Wir suchen Beiträge von Autoren aus aller Welt. Bitte besuchen Sie unsere Website oder schreiben Sie an

Christian.Fandrych@kcl.ac.uk

wenn Sie Interesse daran haben, in GFL zu publizieren. Publikationssprachen sind Deutsch und Englisch.


 
Umzugs-Simulation: Endlich eine neue Wohnung!
Von Andreas Westhofen, IIK Düsseldorf

Das Abenteuer ruft. Auch wenn hier nur die Rede von einem Umzug in ein deutschsprachiges Land oder - noch profaner - in einem solchen die Rede sein soll, reicht dies bei vielen nicht-deutschsprachigen Menschen, und dies sollen ja nicht wenige sein, schon für ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Wie soll ich das alles organisieren und vor allem was muss überhaupt gemacht werden?

Den Tücken eines Umzugs steht man sicherlich recht hilflos gegenüber, wenn man nicht schon einmal das Glück hatte im Sprachunterricht eine Simulation durchgeführt zu haben. So, nach dem ich jetzt endlich die Kurve bekommen habe, können wir auch direkt in den Unterrichtstipp einsteigen:

In einem Kursgespräch werden zuerst alle organisatorischen Schritte in Tabellenform und zeitlicher Abfolge gesammelt, die bei einem Umzug relevant sind. Diese Liste kann jetzt mit den Punkten in einem professionellen Umzugsplaner verglichen werden. Gleichzeitig ermöglicht dieses automatische Termin-Formular die automatische Berechnung der einzuhaltenden Termine für die gelisteten Vorgänge.

Eine sehr zeitraubende Angelegenheit sind die Ummeldungen bei wichtigen staatlichen und städtischen Einrichtungen (Einwohnermeldeamt, Finanzamt). Zuerst prüfen die Studierenden die Einträge in der Checkliste auf ihre Verständlichkeit.

Nach einer Vorentlastung beginnt eine Recherche in zwei Städten (z.B. Berlin und Hamburg), bei der die Online-Dienste der Städte nach Informationen zur Ummeldung (Öffnungszeiten der Behörden, Formulare im Netz usw.) abgesucht werden.

Offizielle Stadtserver finden Sie in den folgenden Linklisten für Österreich die Schweiz und Deutschland.

Das "Übergabe-Protokoll" einer Wohnung ist ein wichtiges Dokument, in dem evtl. vorhandene Schäden in der neuen oder alten Wohnung festgehalten werden.

Tipp: Drucken Sie dieses Dokument aus, lassen Sie die KursteilnehmerInnen überlegen, was in einer Wohnung alles kaputt sein kann und lassen Sie die Schäden schriftlich festhalten. Sparen Sie nicht mit Katastrophen :-)

Übungen für die Grundstufe

Ordnung ist das halbe Leben, vor allem beim Umzug. Vorlagen für Kartonaufkleber mit den beliebten Aufdrucken wie "Badezimmer" und "Zerbrechlich" stehen hier als Word-Dokument zum Herunterladen (ca. 20 KB) und Ausschneiden bereit. Wenn Sie dann auch noch die Vorlage zur Umzugsgutliste ausdrucken und bearbeiten, können Sie im Anfängerunterricht die Bezeichnungen der Einrichtungsgegenstände den entsprechenden Zimmern zuordnen lassen.


 
Umfrage (Teil 2): Stimmen für die neue Rechtschreibung

Übersicht

  1. Organisatorische und finanzielle Erwägungen
  2. Schul- und Sprachunterricht versus den Egoismus intellektueller Geister
  3. Unfähig zur Reform?
  4. Die neuen Regeln in der Unterrichtspraxis

Organisatorische und finanzielle Erwägungen

  • Meine Gründe pro sind ganz materialistisch und gar nicht sprachwissenschaftlich. Ich habe neue Wörterbücher (...) gekauft, (...) meine Schulmaterialien sind alle umgesetzt und ich habe keine Lust, alles zurückzusetzen. Diesen (für mich) einmaligen Aufwand werde ich bestimmt nicht wiederholen, falls die alte Rechtschreibung wieder die richtige würde. Dann schreibe ich, wie es mir gefällt. Ob das als Lehrer richtig ist? Ich beschäftige mich lieber mit interessanteren und relevanteren Themen, z.B. Internet im Unterricht :-) (Freddy Van Overmeire, Belgien)

  • Es ist jetzt zu spät, wieder zu den alten Regeln zurückzukehren. Alle neuen Lehrwerke für DaF und Wörterbücher sind bereits nach den Regeln der neuen Rechtschreibung verfaßt. Dann habe ich gerade in diesem Jahr angefangen, unsere Unterrichtsmaterialen nach den neuen Regeln zu überarbeiten. (Rolf Annas, Südafrika)

  • Wir haben unsere Schulbücher darauf eingestellt - wieder andere Bücher - unsere Schule geht pleite. (H. E. Struckmann, Südafrika)

Schul- und Sprachunterricht versus den Egoismus intellektueller Geister

  • Da muss man jetzt wohl durch !! Mein Mitleid gilt meinem Sohn (11 Jahre) sowie allen Schulkindern, die - je nach Lehrer und vor allem je nach Schulbuch (diese haben teilweise ein vorsintflutliches Alter !) - mal in alter, mal in neuer Rechtschreibung beschult werden und eigentlich nix so richtig lernen. Ich finde deshalb sollten konsequenterweise Noten für Rechtschreibung und Diktat abgeschafft werden, was viele Schüler doch sehr glücklich machen würde! (Helga Pooya, Darmstadt)

  • Der Egoismus vieler intellektueller Geister, die alte Schreibweise beibehalten zu wollen, ist zwar erstaunlich, wird aber hoffentlich von den Millionen Stimmen der Schulkinder übertönt! (Dr. J. Kappaun, Mannheim)

  • Ich persönlich unterrichte an Studenten, die erst seit Beginn der neuen Regelung deutsch studieren. So wäre das eine Frage der Bequemlichkeit für Lehrerin und StudentInnen. Ein weiteres Argument wären für mich alle Schulkinder. Wie sollen die noch wissen, was Sache ist, wenn die Regeln ständig umgestellt werden. (...) Herzliche Grüße aus dem peruanischen Regenwald, wo die Nachrichten über deutsche Rechtschreibereformen sowieso nur mit zeitlicher Verzögerung eintreffen. (Marianne Seehase)

  • Den Leuten von der FAZ geht es ja doch nur um "Effekthascherei" und darum, in der Sommerflaute Aufmerksamkeit zu erreichen, um evtl. ihre Auflagenzahlen zu erhöhen. Ein "verdammt gefährliches Spiel", bei dem leider auch viele Politiker mitmachen und vollkommen falsche Beispiele anführen. Warum wollen die "Betonköpfe" eigentlich nicht wieder zur Schreibform von Goethe zurück? Damit wir Goethe endlich wieder im Original lesen können? Und am Besten die alte "Deutsche Schrift" wieder einführen? Natürlich in einer "einklassigen" Volksschule. "Wenn schon denn schon." (Wilfried Klein, Mannheim)

  • Die vorliegende Rechtschreibreform war sowieso nur halbherzig und nicht weitgehend genug. Deswegen halte ich die Aktion der FAZ für reaktionär, effekthascherisch, populistisch und letztendlich lediglich umsatzfördernd.

    Was erwartet man eigentlich bei solchen Meinungsmachern, wie lange Zeit man den Rechtschreibern einräumen sollte, um eine Reform spürbar greifen zu lassen? Im eigenen Zeitraster der Umstellung oder Änderung einer Sprache wurde und wird dieser Reform "fünf Minuten" gegeben. Sich dann über die Wirksamkeit, Erfolg oder Misserfolg auszulassen, halte ich für eine Anmaßung. (Gerhard Schwarz, Namibia)

  • Der Vorstoss der FAZ ist zu diesem Zeitpunkt laecherlich. Wenn, dann haetten sie sich vor der Einfuehrung weigern sollen. Es ist den vielen Schuelern und Studenten, die in Deutschland und anderswo neu Deutsch gelernt haben, nicht zuzumuten, sich wieder umzustellen. (Elisabeth Kiefer, Großbritannien)

  • Die neuen Regeln sind für (deutsche und ausländische) SchülerInnen logischer und einfacher zu lernen. Machen deutlich, dass es eine Entwicklung gibt, dass die Sprache lebt und dass wir nicht ins Jahr 1901 zurückkehren sollten. Bis 2005 werden beide Formen, also die alten und die neuen Regeln, akzeptiert. Die Aktion der FAZ ist somit vielleicht etwas konservativ, aber (noch) kein Verstoß gegen die Regeln. Nur für SchülerInnen und LehrerInnen wäre es natürlich besser, wenn alle in die gleiche Richtung gehen würden und nicht jetzt wieder zurück wollten. (Andreas Hübner)

Unfähig zur Reform?

  • Hoffentlich führt dieser ganze Heckmeck um alte und neue Regeln und die Tatsache, dass mehrere Variationen "richtig" sind, zu mehr Gelassenheit gegenüber der RECHTschreibung. Dieses Fixiert-Sein auf "richtige" Schreibweise erinnert mich immer nur an RECHThaberei und das Anale und Untertanenhafte, das den Deutschen als Stereotyp oftmals nachgesagt wird. Solange man/frau die Woerter noch erkennen kann - everything goes! (Heidi Esslinger)

  • In Deutschland muss ja wieder einmal alles debattiert, beschlossen, umgeworfen, neu debattiert werden usw. Eine einmal getroffene Entscheidung auch beizubehalten, scheint in manchen Bereichen nicht machbar. Die so genannten "Intellektuellen" haben in dieser Debatte - nach meinem Eindruck - nicht das beste Bild abgegeben. Nun alles im Nachgang wieder kippen zu wollen, ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss. Sicher hat auch die Rechtschreibreform noch nicht alles zum Besten geregelt - der eingeschlagene Weg ist aber richtig. Entsprechende Korrekturen sollten umgesetzt, der "reformierte" Weg dabei aber unbedingt beibehalten werden. (Stefan Brummund, Euro-Schulen-Organisation)

  • Ich bin für die Beibehaltung der Reform. Die Klärung der Streitfälle ist natürlich sinnvoll, aber sonst finde ich die neue Schreibweise erleichternd, da logischer. Die Befürworter der alten Schreibweise denken nur aus Gewohnheit so - denke ich. Sprache ist eine Entwicklung und warum soll sich die Rechtschreibung nicht mitentwickeln!? (Helga Sekanina-Georg)

Die neuen Regeln in der Unterrichtspraxis

  • Ich finde, dass das Schreiben für rechtschreibschwache Schüler leichter geworden ist, weil sie die neuen einmal erworbenen Regelkenntnisse bewusster anwenden können. (...) Es wäre für sie allerdings noch leichter mit der Kleinschreibung aller Substantive (außer Namen). Die Erwachsenen in meinen Kursen der Volkshochschule waren anfangs recht ratlos und durcheinander, aber nach einigen Übungen fanden sie die neuen Regeln zumeist logisch und einleuchtend. Auch für meine ausländischen Deutschlerner war die Umstellung (...) kein großes Problem. Die anderen neuen Regeln erkannten sie zumeist kaum als neu. Ich würde es begrüßen, wenn die Reform hinsichtlich der Groß- und Kleinschreibung sowie der Getrennt- und Zusammenschreibung nochmals nachgebessert würde. (Beate Hoppe-Schröder)

  • Ich denke, eine Rücknahme der neuen Regeln würde ein noch größeres Chaos auslösen als es jetzt schon herrscht. Weiterhin denke ich, das die reformierten Regeln wirklich dramatisiert werden. Die Wenigsten bemerken doch die Unterschiede. Meines Erachtens wird sich die deutsche Orthographie so entwickeln, dass zukünftig sehr viele Alternativen in der Schreibung akzeptiert werden. (Esther Haertl)

  • Die neuen Regeln könnten wesentlich durchgreifender sein, aber ich finde, die Großschreibung ist einfacher geworden und das "ß" folgt klaren Regeln (auch wenn es sicherlich einfacher gewesen wäre, ganz darauf zu verzichten). (Dr. Ursula Kühl de Mones, Uruguay)

  • Alle Berufenen oder solche, die sich berufen fühlen, hatten hinreichend Gelegenheit sich in die Diskussion einzuschalten. Wer heute den alten Regeln zur Getrennt / Zusammenschreibung bzw. Groß-/ Kleinschreibung hinterherheult, möge sich noch einmal in Ruhe mit eben diesen alten Regeln befassen! (Michael Worbs)

  • Als Sprachlehrerin im Ausland habe ich viele der jetzt sanktionierten "neuen Regeln" schon lange akzeptiert, besonders in Hinsicht auf Groß- und Kleinschreibung. Die abstrusen alten Regeln kann man Ausländern einfach nicht zumuten. Nach jahrelanger Lektüre der NZZ wäre ich allerdings auch für dass völlige Abschaffen des "ß" und finde, dass die Reform in diesem Punkt nicht weit genug gegangen ist. (A. T. Kuellmann-Lee, Großbritannien)

  • Die Deutsch-Lehrbücher erscheinen schon seit einigen Jahren mit der neuen Rechtschreibung. Aber: Fast die gesamte Literatur, das Isländisch-Deutsch-Wörterbuch und das Grammatikbuch haben nach wie vor die alte Rechtschreibung. So ein Kuddelmuddel ist für Fremdsprachenschüler kaum zumutbar. An der neuen Rechtschreibung finde ich besonders gut, dass jetzt mehr auseinander geschrieben wird (...) Allerdings finde ich das "ss" am Ende eines Wortes ausgesprochen hässlich. Dasselbe gilt für "Tipp". Vielleicht ist das aber nur eine Frage der Gewohnheit, schließlich habe ich 50 Jahre die alte Rechtschreibung praktiziert. (Ursula Karlsdottir, Island)

  • Ich bin zwar nicht ganz zufrieden mit einigen neuen Regeln der Rechtschreibreform, (...) aber die alten Regeln wiederherzustellen halte ich für das Bekennen des Versagens der neuen Regelungen, was meines Erachtens übertrieben wäre. Vielleicht sollten nur einige nicht so gut funktionierende Regeln modifiziert werden. (Judit Mago)

  • Die neuen Rechtschreibregeln haben ihre Mängel und werden auf Dauer sicher auch wieder reformiert werden. Einige der neuen "Stammschreibungen" sind unsinnig, die Zusammen- und Getrenntschreibung ist ebenfalls nicht logischer als die alte Schreibung und die Konjunktion "dass" sollte als Ausnahme nicht mit "ss" sondern "ß" geschrieben werden (...). Ansonsten gibt es schon einige Vereinfachungen und es handelt sich einfach um eine Umgewöhnung, die von einigen als anstrengend empfunden wird. (Elisabeth Kiefer, Großbritannien)


 
Pinnwand: Kurzmeldungen aus der DaF-Szene
  • Neue Nummer der ZIF online
    In der aktuellen Ausgabe des Online-Fachmagazins "Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht" ist u.a. ein Beitrag zum Thema "Video und Videoconferencing zur Sprach- und Kulturvermittlung" abgelegt.

  • Leseranfrage: Deutsch für Tschechen und Slowaken
    Gesucht wird Software für den Unterricht mit Tschechen/Slowaken; Bedienerführung in den genannten Sprachen. Lieferhinweise bitte direkt an Anton Nau BikeNau@t-online.de

  • Jobs für Lehrer/innen in Italien
    Das "Deutsch-Institut" aus Busto Arsizio in der Nähe von Mailand sucht Lehrer/innen DaF für das Schuljahr von Oktober bis Juni 2001. Honorar: Lit. 1.400.000/Monat; Lit. 600.000 Bonus, Wohnung gratis.

    Anfragen richten Sie bitte an:
    Deutsch-Institut
    Viale Duca D'Aosta, 19
    I-21052 Busto Arsizio (VA)
    Tel.: 0331 - 627479
    Fax: 0331 - 634280
    E-Mail:britba@tin.it

  • Jobs in Stuttgart, Leipzig und Mainz
    Wir suchen einige Lehrer/innen Deutsch als Fremdsprache in Stuttgart, Leipzig und Mainz für Individualunterricht mit Anfängern. Honorar abhängig von der Unterrichtserfahrung, aber mindestens 50 DM/Stunde.

    Anfragen richten Sie bitte an:

    Shaun Smith
    Language Training Specialist
    Cendant Intercultural, The Bennett Group,
    a division of Cendant Relocation (UK) Limited, registered no 1431036
    5th Floor Landmark House
    Hammersmith Bridge Road
    London W6 9EJ
    United Kingdom
    E-Mail: shaun.smith@cendantias.co.uk
    Tel: + 44 (0)20 8762 6522
    Fax: + 44 (0)20 8762 6550


 
Umfrage (Teil 3): Das Ergebnis

An der Umfrage zum Umgang mit der neuen Rechtschreibung nahmen insgesamt 176 Personen aus 33 Ländern teil. Diese Zahl liegt aber wohl deutlich höher, da viele Mailadressen einen Zonencode wie "org", "int" oder "com" aufweisen, die keinem Land zuzuordnen sind. Außerdem greifen viele KollegInnen auch im Ausland auf E-Mailadressen mit einer Kennung ihres Heimatlandes zurück (z.B. "at", "ch", "de").

Von den 176 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sprachen sich 72 (40,9%) für die Rücknahme der Reform aus und 104 (59,1%) stimmten für die Beibehaltung der reformierten Regeln.

Nicht berücksichtigt werden hier kritische Stimmen zu einzelnen Regeln. Vor allem die Zusammen- und Getrenntschreibung sowie die Beibehaltung des ß wurden explizit kritisiert. Hier wünschen auch Befürworter der Reform punktuelle Korrekturen am Regelwerk.


 
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Impressum

HERAUSGEBER 

Institut für Internationale Kommunikation in Zusammenarbeit 
mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (IIK e.V.) 
Universitätsstraße 1, 40225 Düsseldorf 
Tel +49/(0)211/81-15182, Fax -12537 

mailto:iik@phil-fak.uni-duesseldorf.de

http://www.iik-duesseldorf.de

Der Stellenservice wird in Zusammenarbeit mit dem "Lehr- und Forschungsgebiet Deutsch als Fremdsprache" an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zusammengestellt.

INTERNET-PLATTFORM 

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ARCHIV ALLER BISHERIGEN AUSGABEN (ISSN 1439-3611)

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REDAKTIONSTEAM 

Andreas Westhofen, M.A., Dr. Matthias Jung (V.i.S.d.P.), Dr. Rüdiger Riechert,

AUTOR DIESER AUSGABE 

Andreas Westhofen 

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