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Minusstunden wegen Urlaub, Feiertage und Krankheiten
geschrieben von: Jura67 ()
Datum: 07. Januar 2018 20:00

Hallo Forummitglieder,

meine Frau arbeitet als DaZ-Lehrerin in IK-Kursen. In ihrem Arbeitsvertrag ist ein festes Gehalt und die Stundenanzahl festgeschrieben. Sie bekommt somit bei gleichbleibender Stundenzahl das gleiche Gehalt. Der Arbeitgeber gibt wöchentlich 6 Stunden zur Vorbereitung, bezahlt somit diese Stunden. Nun plötzlich kommt aber der Arbeitgeber und sagt, bei Urlaub, Feiertagen und Krankheit fallen ja dann diese 6 Stunden zur Vorbereitung weg und die Angestellten bauen nun dadurch jedes Mal Minusstunden auf, da sie ja das gleiche Gehalt weiter bekommen und sind somit gezwungen, nach dem Urlaub Doppelschichten zu schieben um diese Minusstunden zu beseitigen, da sich diese sonst immer mehr häufen. Urlaub wird teils vorgeschrieben, wenn die Schule geschlossen hat. Ich bin kein Experte, aber für mein Verständnis ist das nicht rechtens.Laut Gesetzgeber dient der Jahresurlaub zur Erholung.Nur welche Erholung ist das, wenn ich weiß, dass nach dem Urlaub ein Berg von Minusstunden auf mich wartet und dann Doppelschichten zum Abbau gemacht werden müssen.Da es ja im Jahr neben dem Urlaub auch mehrere Feiertage gibt, heißt das man baut kontinuierlich immer neue Minusstunden auf.Für mich sieht es so aus, der Arbeitgeber möchte Lohnkosten einsparen und andererseits die Angestellten zu den Doppelschichten zwingen, die vorher eher freiwillig waren. Muss man das hinnehmen? Und falls dies rechtens ist, kann man dann zumindest vom Arbeitgeber verlangen, dass er eben die Vorbereitunsstunden nicht bezahlt, um so zumindest keine ständigen Minusstunden aufzubauen?
Ich würde mich sehr über einen Rat freuen.

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Re: Minusstunden wegen Urlaub, Feiertage und Krankheiten
geschrieben von: bobaka ()
Datum: 14. Januar 2018 10:32

Das wäre eine Sache des Arbeitsrechts und erfordert eine anwaltliche Beratung bzw. eine Fachberatu8ng durch die Geschäftsstelle einer Gewerkschaft. Im Grunde genommen aber wieder schon mal eine Sauerei der freien "Bildungs"träger, die hier mal wieder widerrechtlich Geld sparen wollen.

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