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Hoffnungsloser fall?
geschrieben von: al_bundy ()
Datum: 04. November 2014 10:02

Hallo,
meine Freundin ist inzwischen 38 und lernt seid 3 Jahren deutsch. Sie hat schon 2x B2 gemacht und fängt jetzt das dritte mal C1 an und traut sich nach wie vor C1 Prüfung und B2 Prüfung nicht zu.

Sie sagt ihr bringt der Intensivkurs deutsch nichts. Sie sagt wozu. Sie brauch das in Ihren Job nicht. Darüber hinaus beklagt sie sich über zu viele neue Wörter. Sie meint sie kommt nicht hinterher weil es zu zu viele neue Wörter sind.
Ferner meint Sie das es nicht so gut ist zu sprechen und deutsch anzuwenden wenn sie es nicht richtig kann. Sie meint das die Fehler haften bleiben und sie die FEhler dann später nicht mehr rauskriegt. Ergo meint sie ist es besser gar nicht zu sprechen. So nach den Motto, "wenn ich nix mache, mach ich nix falsch.

Sie ist sehr unmotiviert und die letzten 12Monate hat sie fast nichts aktiv getan außer mal ein paar Wörter zu übersetzen. Ihr Ex Freund war das egal was sie macht.Ich als neuer Freund will sie aber unterstützen und in Arsch treten.

Die Sprachschule die sie bisher besucht hat soll nicht so gut sein. Sie sagt nur etwa 8% schaffen die C1 Prüfung. Sie sagt außerdem das es an anderen Schulen ähnlich sei. Sie ist jetzt in der billigsten Schule angemeldet die es hier weit und breit gibt. Die Lehrer sollen schlecht sein und nicht auf die Schüler eingehen. Der Unterricht soll wohl einfach durchgezogen werden ohne Rücksicht auf einzelne Schüler.

Ich habe jetzt nun keine Ahnung was ich tun soll und wie ich Latina helfen kann. Ich werde zunächst einmal alle Sprachschulen hier in der Nähe raussuchen und mir die Durchfallquoten vorlegen lassen um hoffentlich ein Muster erkennen zu können.

Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen das sich ein Kursteilnehmer nach 3maliger Wiederholung nicht bereit für eine Prüfung fühlt wenn er ein wirkliches Interesse daran hat weiter zu kommen. Ich kann mir nicht vorstellen das es kaum zu schaffen ist. Aber vielleicht irre ich mich ja auch. Latinas Muttersprache ist Spanisch.

Welchen Weg sollten wir jetzt einschlagen?
Danke im voraus.

Gruß Marc

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Re: Hoffnungsloser fall?
geschrieben von: podenca ()
Datum: 07. November 2014 12:05

Wofür braucht sie die Prüfung denn noch?
Wenn man B2/C1 Niveau hat, reicht das doch wunderbar um in Deutschland zurechtzukommen.
Das ist ein verdammt hohes Niveau und wer es so weit geschafft hat, kann schon sehr stolz auf sich sein.
Ich bin DAF Lehrerin und weiß wie schwer es ist.
Die meisten Muttersprachler haben wenig Ahnung, was dafür bereits alles getan wurde...

Fest steht: Wenn jemand keine Motivation hat, kann man sie ihm nicht geben. Das muss von jedem selbst kommen. ich habe das Problem sehr oft mit Leuten, die vom Partner "geschickt" wurden Deutsch zu lernen... da ist man als Lehrer auch verloren, wenn die das nicht SELBST wollen!

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Re: Hoffnungsloser fall?
geschrieben von: al_bundy ()
Datum: 08. November 2014 09:04

Sie hat solides B1 Niveau, solide, nicht gut.
Die Sache war/ist die
Sie will schon gerne einen Master machen und dafür benötigt sie C1. Aber sie will Master machen wann sie es will. Und sie will in ruhe deutsch lernen ohne Druck. Also sie will alles in ihre Hände halten.
Das ist aber nicht so, da sie einen zeitlichen Druck ausgesetzt ist. Zeitlicher Druck der von der Aufenthaltserlaubnis kommt. Die läuft ja regelmäßig ab. Mit diesen Zeitdruck kommt sie nicht klar.
Wie erwähnt kommt dann noch das Desinteresse dazu weil sie denkt das, dass was sie in dieser Schule lernt, nicht wichtig für sie ist, weil das nicht für Ihr Beruf ist.

Erschwerend kommt hinzu das sie warum auch immer für nichts Zeit hat. Sie kommt ca 13Uhr von Schule, dann ne Stunde Mittag und danach macht sie Hausaufgaben für ca 2h. Und dann übersetzt sie neue Wörter. Dann ist so irgendwann zwischen 16 und 18Uhr wo sie dann einschläft. Lernen bleibt auf der Strecke... ... wem wunderts... 5h in der Schule + ca 90min Hausaufgaben + nochmal ca 90min Übersetzen. Wer hat da noch Lust und Energie zu lernen?!

Sie kommt damit nicht weiter weil vom stupiden Übersetzen nicht wirklich gelernt wird. Ebenso scheinen ganz offensichtlich Hausaufgaben für einen Fortschritt nicht zu reichen. Ich will ihr ja schon irgendwie helfen, nur weiß ich nicht wie.

Ich sage zu ihr, lass das übersetzen doch mal sein und lerne die Wörter die du nicht kannst. Immerhin hat sie ja schon 2x B2 und C1 gemacht. Sie hat jede Menge Material um zu lernen, ohne das übersetzen. Obs das nun bringt weiß ich nicht. Ist möglicherweise aber eine Besserung. Ansonsten sage ich ihr das sie damit auskommen muss was sie hat. Und sie hat nunmal nur diese Schule, und damit muss sie nun das beste mit anfangen.

Darüber hinaus beschwert sie sich das in der Prüfung immer was anderes rankommt als das was sie gelernt hat. Ich kann mir das nicht vorstellen. Und wenn, dann gäbe es doch Mittel und WEge dagegen vorzugehen. Hilft zwar nicht bei den Skills, aber vielleicht bei der Ausländerbehörde. Denn normalerweise ist ja nach 2 Jahren Schluss mit lernen. ...Darf eigentlich keinen erzählen das sie seid 3Jahren und 3Monaten schon hier ist und deutsch lernt.

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Re: Hoffnungsloser fall?
geschrieben von: Credentia ()
Datum: 11. November 2014 02:06

Wer nicht will, der hat schon.
Und warum soll sich jemand in diesem Forum überhaupt diese Problemschuh anziehen?
Jeder ist doch für sich selbst verantwortlich!


Zitat

Darüber hinaus beschwert sie sich das in der Prüfung immer was anderes rankommt als das was sie gelernt hat. Ich kann mir das nicht vorstellen. Und wenn, dann gäbe es doch Mittel und WEge dagegen vorzugehen. Hilft zwar nicht bei den Skills, aber vielleicht bei der Ausländerbehörde. Denn normalerweise ist ja nach 2 Jahren Schluss mit lernen. ...Darf eigentlich keinen erzählen das sie seid 3Jahren und 3Monaten schon hier ist und deutsch lernt
.

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Re: Hoffnungsloser fall?
geschrieben von: al_bundy ()
Datum: 11. November 2014 13:33

Sie denkt sie kann Arbeiten und sie denkt sie kommt hier mit english weiter wenn ihr Deutsch am Limit ist. Ich denke das nicht. Ich denke das sie nach Antritt einer Arbeit spätestens nach 2 Wochen stempeln gehen kann weil sie keine Leistung bringt aufgrund der "schwachen" Deutschkenntnisse. Und das möchte ich ihr ersparen.
Wir haben uns darauf geeignigt das sie mal das eine oder andere Praktikum für einige Tage absolvieren wird. Dann wird man sehen inwie weit arbeiten möglich ist.

Nur hilft uns das nicht weiter bezgl. der Schule.

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Re: Hoffnungsloser fall?
geschrieben von: al_bundy ()
Datum: 12. November 2014 12:47

Wie kann ich ihr jetzt am besten helfen?

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Re: Hoffnungsloser fall?
geschrieben von: podenca ()
Datum: 18. November 2014 15:38

man kann da als Aussenstehender nicht viel HELFEN & man sollte die Leute auch in Ruhe lassen und nicht zusätzlich Druck aufbauen. Als Muttersprachler kann man den ganzen Tag mit dem anderen Deutsch sprechen & Fehler korrigieren. Das ist schon sehr viel. Mehr würde ich nicht machen.

man kann auch mit B2 Niveau Arbeit finden. Hier in München gibt es tausende Leute, die kein gutes Deutsch sprechen (d.h. Anfänger A1, A2) und trotzdem Arbeit gefunden haben (B2 ist doch ein tolles Niveau?!m Vorausgesetzt es IST B2, oft bestehen die Leute einen test uns sprechen kein Wort richtig...)

Alles Gute!

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Re: Hoffnungsloser fall?
geschrieben von: al_bundy ()
Datum: 19. November 2014 10:13

Letzteres scheint genau der Fall zu sein. Sie hatte letztens Unterlagen aus Ihrer B1 Zeit gefunden und hatte mit vielen Dingen große Probleme. Auch sonst rätselt sie viel mehr, als das sie versteht. Und sie hört mein gesprochenes Wort jetzt schon ein halbes Jahr.
Sicherlich scheint C1 sehr schwierig zu sein, dennoch bin ich der Meinung das ein gewisses GRundverständnis da sein sollte wenn man sich in einen solchen Kurs begibt. Das Grundverständnis vermisse ich jedoch.

Gibt es irgendwelche typischen oder atypischen Lerntechniken die helfen die ihr das lernen erleichtern können? Beispielsweise TV für 3 jährige oder sowas? Oder Lernspiele für Kleinkinder?

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Re: Hoffnungsloser fall?
geschrieben von: Credentia ()
Datum: 19. November 2014 18:26

Al-Bandy, das hilft doch alles nichts. Die gute Frau soll, wenn überhaupt, dann erst einmal die fehlenden Grundkenntnisee auffrischen oder nachholen, bevor sie sich auf auf ein höheres Sprachniveau einlässt.

Wenn sie nicht will, dann lass sie. Es kann und will ihr dann auch sicher keiner helfen, wenn sie nicht selber motiviert ist.

Das ist also ausschließlich ihr Problem und eignet sich nicht für dieses Forum. Wir verschwenden damit nur unsere Zeit hier.

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Re: Hoffnungsloser fall?
geschrieben von: MR ()
Datum: 20. November 2014 10:19

Hallo Al,

als Fernsehsendung eignet sich das (Ost-) Sandmännchen und als Spiel schlage ich "Spitz pass auf" vor. Da muss Deine angebliche Freundin, von der Du hier so respektvoll sprichst, keine sprachlichen Handlungen vollziehen. ;-)

Ansonsten schließe ich mich Credentia an.

-Fin-

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Re: Hoffnungsloser fall?
geschrieben von: al_bundy ()
Datum: 14. Dezember 2014 16:28

Hallo,
ich nochmal.
Angenommen die Lehrer in der Schule bringen den Schülern wirklich die Sprache nicht vertragsgemäß bei, und angenommen die Schulleitung kümmert sich nicht ordnungsgemäß darum, wo kann man sich hinwenden? Direkt ans Kultusministerium oder ist eine andere Behörde dafür zuständig, oder gibt es noch andere Ansprechpartner?

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Re: Hoffnungsloser fall?
geschrieben von: Credentia ()
Datum: 14. Dezember 2014 16:57

Mieser Service und schlechter Unterricht kann ja bei den verschiedensten Trägern, die meist ja privatwirtschafltlich agieren und auch oft von Sprachunterricht fachlich keine Ahnung haben und zudem auf der Billigschiene arbeiten und ihre Daf-Lehrer nur zum Hungerlohntarif bezahlen, schon vorkommen.

Beschweren?

Nun, da wäre bei Intergrationskursen z.B, das BaMF zuständig, was die entsprechende Privat"schule" über öffentliche Gelder mitfinanziert. Bei VHSen wäre es vielleicht der VHS-Leiter oder der Volkshochschulverband.

Das Kultusministerium ist mit Sicherheit nicht zuständig.

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Re: Hoffnungsloser fall?
geschrieben von: SlavicaN ()
Datum: 21. Dezember 2014 20:11

Hi,

vielleicht soll sie mit Privatlehrer anfangen...

Das gute daran ist, dass die Lehrer in diesem Fall wirklich nur auf ihre Bedürfnisse eingehen werden. Ich selber unterrichte Deutsch als Fremdsprache via Skype.

Ich bin auch Ausländerin und natürlich ist es nicht einfach die deutsche Sprache zu lernen, aber wenn es mal zwischen Lehrer und Schüler gut passt, dann glaube ich schon, dass es zum Erfolg führen kann.

Viel Glück!

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Re: Hoffnungsloser fall?
geschrieben von: autor40 ()
Datum: 22. Dezember 2014 17:01

Das scheint ein Fall zu sein, der eher in ein Psychologieseminar passt. Er erinnert mich an eigene Erfahrungen:

Ich habe 2013/2014 die ausländischen Ärzte eines Krankenhauses in Deutsch trainiert. Dabei zeigte sich nach einiger Zeit, dass ein Teil der Ärzte sich sprachlich nicht verbesserte. Es waren ausschließlich Menschen aus Ländern, deren Muttersprache nicht auf lateinischen Buchstaben basierte. Ich habe also mit diesen Teilnehmern (Indonesien, Syrien, Iran) intensiver trainiert, ohne Erfolg. Dann entdeckte ich, dass sie der Meinung waren, ordentlich zu sprechen. Schließlich hatte während der Arbeit kaum jemand reklamiert. Auf den Grund aber kamen sie nicht: Welcher Patient wagt es schon, einen Arzt zu unterbrechen? Der Patient ist ja schon froh, wenn er einen deutschen Arzt versteht, jedenfalls, was die klare Diagnose anbelangt.
Die Arzt-Kollegen und Schwestern in der Klinik unterbrechen den ausländischen Kollegen ebenfalls nicht, denn sie sind thematisch immer im Bild, weil sie wissen, worum es geht - und weil sie höfliche Menschen sind. Und
deshalb bemüht sich der Ausländer auch nicht, seine Aussprache zu verbessern. Er hält den Trainer eher für pedantisch.

Bei deiner Freundin scheint eine Verweigerungshaltung vorzuliegen. Sie merkt, dass sie sich mit ihren Kenntnissen am Arbeitsplatz verständigen kann und begreift nicht, dass sie nicht nur für die tägliche Arbeit, sondern für Leben in Deutschland lernen muss.

Wenn du ihr das begreiflich machen kannst, könnte eine Besserng eintreten.

Viel Spass dabei!

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Re: Hoffnungsloser fall?
geschrieben von: al_bundy ()
Datum: 24. Dezember 2014 10:42

Hallo Autor 40. Genau das glaube ich auch. Und genau daran versuche ich zu arbeiten.
Aber wie soll ich das am besten tun? Ich unterbreche und korrigiere, ich mach mit ihr Hausaufgaben. Ich sage ihr wozu sie ihr deutsch brauch (nähmlich auch für uns, damits hier nicht mehr so oft kracht)...

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Re: Hoffnungsloser fall?
geschrieben von: al_bundy ()
Datum: 08. Januar 2015 17:02

Hi,
Latina geht ja fleißig zur schule nur kommt sie nicht weiter.
Sie kriegt immer Zettel mit nach Hause und damit hat sie mehr als zu tun. Aber es bleibt keine Zeit um wirklich neue Wörter zu lernen.

Irgendwie eine Idee was hilft?

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Re: Hoffnungsloser fall?
geschrieben von: Anna2 ()
Datum: 09. Januar 2015 22:35

Zitat
Sie kriegt immer Zettel mit nach Hause und damit hat sie mehr als zu tun. Aber es bleibt keine Zeit um wirklich neue Wörter zu lernen. Irgendwie eine Idee was hilft?

Zettel weg, eventuell sogar erst mal den B2/C1-Unterricht abbrechen und die Basis festigen/wiederholen. Entweder allein oder in einem Kurs bzw. mit Privatlehrer. Und aufhören zu übersetzen! (Außer sie will Übersetzerin werden.) Wenn die Grundlagen nicht sitzen, kann sie die höheren Niveaus nicht schaffen. Das ist wie beim Hausbau: wenn die ersten Etagen nicht da sind oder wackeln, kannst du nix draufbauen.

Letztendlich muss sie das aber selbst entscheiden. Ich bin mir nicht sicher, ob es ihr wirklich hilft, wenn von dir noch zusätzlicher Druck kommt.

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Re: Hoffnungsloser fall?
geschrieben von: al_bundy ()
Datum: 30. Juni 2015 15:09

Hab ihr Tips wie man am besten Deutsch hören lernt?
Danke im Voraus.

Gruß Marc

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Re: Hoffnungsloser fall?
geschrieben von: Credentia ()
Datum: 02. Juli 2015 08:21

Alles in diesem Thread hört sich nicht nur nach Unentschossenheit seitens dieser etwas dubiosen Dame, sondern auch nach Dilletantismus höchsten Grades und nach Loser (Verlierer) an.

M.a.W.: Jemand, der eigentlich nicht lernen will, möchte wissen, wie er lernen kann, ohne lernen zu müssen.

Eine ernsthafte Beschäftigung mit diesem Thema wäre dann reine Zeitverschwendung, denn hier drängt sich unweigerlich der Eindruck auf, dass der/die Betreffende uns hier auf die Schippe nehmen will.

Der erste April war gestern.

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Re: Hoffnungsloser fall?
geschrieben von: al_bundy ()
Datum: 02. Juli 2015 15:01

Wie auch immer.
Meine Freundin lernt jetzt seid 4 Jahren im Intensivkurs. Bis B1 ging es schnell und Reibungslos. Ab B2 funktionerte gar nichts.Soweit ich weiß Ab Monat 19 fing B2 an. Ab da an bis heute sind ca 36 Monate Vergangen in der sie weder eine B2 noch eine C1 Prüfung absolviert hat.
Meine Laienahfte Einschätzung: B2 Prüfung besteht sie zu 50%. Wenn sie gut hört, schafft sie die Prüfung. Wenn sie nicht gut hört dann fällt sie durch. Über C1 Prüfung brauche ich glaube ich nicht so viel schreiben...
Ich selber kenne sie seid 15Monaten. Am Anfang hatte sie öfter Hausaufgaben gemacht und Vokabeln übersetzt. Auch regelmäßig. Seid November passiert nichts mehr außer Inentsivkurs bis Juni. Seid 2 Wochen holt sie nun wieder die Bücher raus und macht Übungen und liest.
Erwähnen sollte ich auch das die letzten 18Monate für sie in der Sschule keinen Spass machen und keinen Sinn ergeben. Wozu soll die zur Schule, es ist nicht für Ihren Beruf (Mediagestalter). Das ist ihre Einstellung. Dementsprechend ist auch ihr Erfolg...
Sie hat sich speziell das letzte Jahr zur Schule gequält. Sie ist satt von der Schule. sie ist satt vom lernen. Normal! Wenn man mitbnekommt das man 18Monate etwas tut und es bringt kein Erfolg... ... die Motivation lässt nach!
Darüber hinaus ist es Auflage der Ausländerbehörde. Sie lebt stetig mit den Druck ausgewiesen zu werden. Das bedeutet hinter dem lernen ist ein Druck. Ein Hoher Druck der ihre Existenz mit dem Abschiebungsbescheid von heute Auf morgen ändern würde. Zum negativen.

Meine Meinung ist:
Das Interesse ist da. Die Motivation liegt inzwischen im Minusbereich und die charackterlichen Eigenschaften sprechen nicht gerade für Erfolg. Aber was soll man tun. Man muss sie unterstützen auch wenn sie nicht will.

Sie ist relativ Kontaktscheu. Entsprechend klein ist ihr Freundeskreis. Das heist sie wendet deutsch kaum an. Außer bei mir. Und deutsch hören tut sie quasi auch nur bei mir. Aber das reicht nicht. Jeder spricht anders. Und das muss sie lernen. ...
Natürlich liegt das große Problem bei ihr. Aber irgendwie muss das doch in den Griff zu kriegen sein...

Wenn ich jmd verarschen wollen würde, würde ich das sicher nicht übers Netz mit einen existenziellen Thema tun.

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