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Wie stehen die Chancen mit Ende 30?
geschrieben von: chris2006 ()
Datum: 02. Oktober 2007 14:33

Liebe DaF-Freunde,

in einem anderen Beitrag habe ich bereits schon einmal das Thema "DaF-Lehrer werden ohne Germanistik-Studium" eröffnet.

Ich habe bislang vor, den "kleinen Schein" für DaF zu machen (Goethe-Fernkurs oder International House). Es drängt sich mir aber immer mehr der Gedanke an ein Studium auf. Sagen wir mal so: Ich wäre neugierig genug und auch motiviert, noch einmal zu studieren - wenn es sich am Ende langfristig lohnt.

Leider kann ich jedoch die Situation nicht genau einschätzen. Sicher gibt es genug Quereinsteiger, die im Ausland - teilweise sogar ohne jegliche Qualifikation - unterrichten. Doch ich sehe auch, dass man ohne fachbezogenes Studium an öffentlichen Bildungseinrichtungen (ich beziehe mich in meinem Fall auf das Ausland) wohl kaum eine Stelle bekommt. Und es wäre ja schon reizvoll, später vielleicht sogar mal an einer Uni zu arbeiten. Ohne Studium ist man ja doch dazu verdammt, nur an privaten Schulen unterrichten zu können. Und falls man mal zurück nach Deutschland möchte, geht ohne Studium sowieso nicht viel (habe ich den Eindruck).

Von einem erneuten Studium hält mich bislang nur mein Alter ab. Nicht dass ich persönlich ein Problem damit hätte. Doch wie sehen das potentielle Arbeitgeber? Bis zum Bachelor wäre ich dann schließlich circa 37 oder 38 Jahre alt, mit Master sogar fast 40...

Bin für jede Meinung dankbar. Denn ihr kennt ja den Arbeitsmarkt. Oder vielleicht hat der/die eine oder andere sogar einen ähnlichen Weg gemacht und kann seine Erfahrungen schildern.

Danke schon mal!

Christian

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Re: Wie stehen die Chancen mit Ende 30?
geschrieben von: annalisa3 ()
Datum: 04. Oktober 2007 14:55

Ich würde es lassen! Das Alter ist am Ende nicht so wichtig, aber wozu die Zeot mit einem langen Studium verschwenden, wenn du am Ende nichts verdienst. Ins Ausland kannst du sicher auch so.

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Re: Wie stehen die Chancen mit Ende 30?
geschrieben von: chris2006 ()
Datum: 08. Oktober 2007 03:38

Danke für die Meinung. Ja, also das sehe ich mittlerweile auch ganz sicher so. Ein Studium kostet Geld und Nerven - und bringt mich am Ende vielleicht auch nicht viel weiter als dahin, wo ich in der Zeit hinkommen kann, in der ich studieren würde...

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Re: Wie stehen die Chancen mit Ende 30?
geschrieben von: Beatrice Lehmann ()
Datum: 13. Oktober 2007 11:57

Ich habe u.a. Germanistik studiert und beim Goethe-Institut den Kurs A absolviert. Dieser Kurs hat mir zumindest in Deutschland überhaupt nichts geholfen. Das Alter erscheint mir bei Freiberuflern eher zweitrangig (ich bin Mitte 40), doch verdienst du in Deutschland so wenig, dass du kaum die hohen Sozialbeiträge bezahlen kannst. Zurzeit bekomme ich noch Fördergelder aus der Ich-AG, doch wenn die auslaufen, sehe ich auch schwarz für meine freiberufliche Tätigkeit. Wenn du studieren willst, um später damit Geld zu verdienen, dann suche dir ein anderes Fach.

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Re: Wie stehen die Chancen mit Ende 30?
geschrieben von: Dörte ()
Datum: 21. Oktober 2007 12:28

Kurz und knackig: Suche Dir einen anderen Teich als ausgerechnet DaF, in dem Du Dich ersäufen möchtest!!! 10 Jahre lang zu studieren, um hinterher nicht existieren zu können, erscheint mir irgendwie nicht ganz plausibel???


LG Dörte

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Re: Wie stehen die Chancen mit Ende 30?
geschrieben von: Erwin Denzler ()
Datum: 23. Oktober 2007 00:57

Das Alter dürfte in der Tat kaum eine Rolle spielen, da solche Tätigkeiten fast immer nur als freie Mitarbeit, nicht als Arbeitsverhältnis angbeoten werden.

Bei einem Arbeitsverhältnis wäre das Alter relevant. Je älter ein Angestellter ist, desto höher ist sein Kündigungsschutz, und desto höhger sind auch die zu bezahlenden Ausfallzeiten wegen Krankheit (aber noch nicht mit Ende 30). Deshalb ist es naheliegend, daß Arbeitgeber ältere Bewerber lieber nicht einstellen, obwohl das gegen das seit August 2006 geltende Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verstößt.

Aber bei DaF geht es um selbständige Tätigkeiten, da gibt es keinen Kündigungsschutz und keine Entgeltfortzahlung bei Krankheit. Das hat immerhin den Vorteil, daß Risikogruppen wie Ältere, Behinderte oder Frauen (Schwangerschaft denkbar) hier kein besonderes Risiko sind, also dennoch beschäftigt werden können.

E.D.

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