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Arbeitsmarkt und Honorare

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Warten aufs Honorar
geschrieben von: Miriam Berger ()
Datum: 11. Oktober 2010 15:53

liebe KollegInnen,

ich mache die Erfahrung, dass ich immer länger darauf warten muss, dass
die verschiedenen Träger, für die ich arbeite, mir mein Honorar überweisen.
Mittlerweile habe ich die Nase voll davon um Geld betteln zu müssen, für das ich gearbeitet habe.
Meine Frage an Euch: Gibt es da eine gesetzliche Regelung? Existiert eine gesetzlich geregelte Frist, innerhalb der das Honorar überwiesen werden muss?
Ist es bindend, wenn ich auf meiner Rechnung den Zusatz "Zahlbar in ..." schreibe? Wann kann ich mahnen?
Danke und herzliche Grüße, Miriam

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Re: Warten aufs Honorar
geschrieben von: Ba ()
Datum: 11. Oktober 2010 21:14

Hallo Miriam,
leider wird es immer schlimmer, ich erlebe gerade Ähnliches - auf mein Augustgehalt warte ich bei einem Kunden immer noch!
Was kannst du tun?
1. Bei der Stellung deiner Rechnung immer gleich ein Zahlungsziel reinschreiben. Am besten xx.Oktober = 2 Wochen, max. 3 Wochen. Die Miete und andere Kosten gehen ja schließlich auch zum Monatsanfang vom Konto ab.
2. Wenn das Zahlungsziel überschritten ist, kannst du mahnen; ich setze dann nochmals eine Woche Frist, die 2. Mahnung hat dann Verzugszinsen.
3. Eine andere Möglichkeit ist - es gehen ja auch Träger/Sprachschulen pleite - sich einen gerichtlichen Titel zu holen. Da müsstest du dich dann nochmals anwaltlich beraten lassen.
LG aus Berlin Ba

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Re: Warten aufs Honorar
geschrieben von: Miriam Berger ()
Datum: 12. Oktober 2010 18:16

Danke für deine Antwort. Leider muss ich gestehen, dass ich vergessen habe,
den Zusatz "zahlbar in ..." auf die Rechnung zu schreiben bzw. es nicht für nötig hielt. Der Träger machte einen so guten Eindruck. :-(
Ich unterrichte einen ESF-geförderten Kurs, Kolleginnen (alle sind Frauen), die dort Integrationskurse leiten, erzählten mir heute, dass sie grundsätzlich drei Monate auf ihr Honorar warten. Das wäre bei Integrationskursen mittlerweile normal, weil das BAMF so spät zahlt (und die Träger das dann auf die Dozenten abwälzen). Könnt ihr das bestätigen?
viele Grüße, Miriam (auch Berlin)

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Re: Warten aufs Honorar
geschrieben von: cxyrz ()
Datum: 14. Oktober 2010 13:12

Hallo Miriam,

es ist nicht unnormal, dass vor allem kleine Träger, die vom BAMF leben, erst dann zahlen (können oder wollen), wenn das BAMF zahlt. Das betrifft aber nicht das Verhältnis zwischen dem Träger und dir.

Nach dem Gesetz tritt automatisch, also ohne Fristsetzungen, 30 Tage nach Rechnungstellung Zahlungsverzug ein. Du könntest dann sofort das Mahnverfahren in Gang sezten.

Es ist allerdings ziemlich wahrscheinlich, dass damit auch dein Arbeitsverhältnis erlischt. (Wer lässt sich schon dumm kommen von Freiberuflern?!)

Grüße
c.

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Re: Warten aufs Honorar
geschrieben von: Bettina Hamann ()
Datum: 14. Oktober 2010 21:10

Hallo Miriam,

mein Arbeitgeber hat angeblich auch seit vielen Monaten kein Geld vom BAMF erhalten.
Unser Honorar ist trotzdem binnen 14 Tagen nach Abgabe der Rechnung auf unseren Konten, wie es auch im Vertrag steht. Es geht also auch anders!

In der "Vor-BAMF-Ära" musste ich mal nach viermonatiger Wartezeit zum Fachanwalt gehen und nach einem kleinen Drohbrief bzw. fünf Tagen war plötzlich das Geld da. Von den oftmals durch Ehemänner "versorgten" Mitdozentinnen war leider keinerlei Solidarität zu erwarten.
Sei mutig und steh für deine Rechte ein - du bist nicht allein mit diesem Problem. Immer nur brav und fügsam sein macht auf die Dauer nicht zufrieden.
LG Betty

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Re: Warten aufs Honorar
geschrieben von: Miriam Berger ()
Datum: 15. Oktober 2010 13:25

Vielen Dank für eure Antworten!
Der Träger, für den ich arbeite, ist nicht klein, sondern hat allein in Berlin 2 Filialen und bundesweit vier oder fünf. Gestern habe ich mich auch mit einer Anwältin beraten, die meinte, wann das BAMF den Träger bezahlt, ist egal. Schließlich hat man einen Vertrag mit dem Träger und nicht mit dem BAMF. Das mit den spätestens 30 Tagen ist auch richtig.
Von daher werde ich in den nächsten Tagen eine Mahnung rausschicken und, sofern das Geld nicht kommt, diese Anwältin einschalten. Okay, dann bin ich den Job wohl los, allerdings habe ich einen längerfristigen Honorarvertrag, den sich die Anwältin auch mal anschauen kann ...
Ich berichte dann noch mal.
viele Grüße, Miri

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Re: Warten aufs Honorar
geschrieben von: Franziska ()
Datum: 15. Oktober 2010 17:01

Viel Glück, Miriam!

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Re: Warten aufs Honorar
geschrieben von: huangdi ()
Datum: 16. Oktober 2010 15:37

Ist ja noch schöner, dass man bei diversen Sprachschulkitschenbetreibern auch noch auf die paar Kröten warten muss, die sie einem "großzügigerweise gewähren"? Was ist das denn - Arbeiten und kein Geld?

Selbst als Freiberufler hat man doch nur einen Anspruch dem Klitschenbetreiber gegenüber und nicht gegenüber dem BamF! Wenn die Klitschenbetreiber noch nicht mal nach erbrachter Leistung pünkltich zahlen können und stattdessen auf die BamF-Gelder warten - wozu sind die dann überhaupt gut? Dann kann man ja gleich seine eigene Klitsche aufmachen; dann muss man sicher auch warten, aber muss mit denen nicht teilen.

Und auch von dem BamF würde ich mich in diesem Punkt nicht abhängig machen! Wenn diese Amtsmenschen die pünktlichen Zahlungen nicht gebacken kriegen, kann man es doch gleich bleiben lassen und muss nicht in BamF-Kursen unterrichten! Als DaF-Lehrer würde ich mich für solche Maßnahmem also erst gar nicht einsetzen lassen; und wer es dennoch tut, wird dann schon sehen, was er davon hat!

Ach so, und als Freiberufler bei Sprachschulklitschenbetreibern auch noch kriechen und nicht aufmucken, wenn die unter Verweis auf ausstehende BamF-Zahlungen nicht zahlen? Also, die würden etwas Folgendes von mir zu hören bekommen:

"Was ist das denn? Sie lassen Leute in Ihrem Laden arbeiten und können dann nicht pünktlich zahlen? Was geht mich denn Ihr Deal mit dem BamF an? Mein Verdienstausfall durch Krankheit geht Sie ja angeblich auch nichts an! Wissen Sie was? Bis 15.2. möchte ich mein Geld auf meinen Konto sehen, und wenn nicht, hören Sie über meinen Anwalt von mir! So macht man das in Deutschland, klar?! Und noch etwas: Suchen Sie sich doch jemand anders (Dummen), der zu solchen Konditionen arbeitet. Ich für meinen Teil stehe nicht mehr früh aus dem Bett auf, um zu solchen Sklavenhalter-Konditionen zu arbeiten. So etwas wir Ihren Laden finde ich an jeder Straßenecke! Tschüß und auf Nimmerwiedersehen!"

Das ist klare deutsche Sprache, wie ich sie in einem solchen Fall liebe!

Selbst wenn es heute ein akademisches DaF-Lehrer-Proletariat gibt, muss man sich dochn nicht verschämt auf einem WC verkriechen; stattdessen sollte man in solchen Fällen gefälligst seinen Mund (oder wem es lieber ist: "Maul") weit aufmachen! Wenn man nämlich zum akademischen DaF-Lehrer-Proletariat tatsächlich gehört, ist ein entsprechendes Klassenbewusstsein erforderlich. Sonst wird man selber (und die anderen) ewig die Loser bleiben!

P.S.:
Vielleicht sollte man beim Goethe-Institut einen Fernstudieneinheit zu folgendem Thema anregen: "Wie gehe ich als DaF-Lehrer mit säumigen Zahlern unter den Auftrag/Arbeitgebern um, und welches sind die sprachlichen Mittel dazu?" Dies müsste dann zu einer Pflichstudieneinheit im Rahmem des DaF-Lehrer-Fernstudiums gemacht werden...LOL

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Re: Warten aufs Honorar
geschrieben von: Katinka333 ()
Datum: 17. Oktober 2010 16:13

Sehr gut! Besser kann man man es nicht ausdrücken ;)

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Re: Warten aufs Honorar
geschrieben von: huangdi ()
Datum: 18. Oktober 2010 16:37

Naja, manche Klitschenbetreiber brauchen etwas Feuer unter ihrem Allerwertesten, sonst werden die noch größenwahnsinnig!

Es gibt doch diesen alten schönen Spruch:

"Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt!"

Und dann noch ein Spruch:

"Jemand, der für alles steht (i.e., der zu allem Ja und Amen sagt und alles mit sich machen lässt), steht am Ende für gar nichts!"

In China, wo man sich heutzutage bei manchen "Arbeitgebern" wegen unpünktlichen oder unvollständigen Lohnzahlungen ähnlich auseinandersetzen muss, bin ich mit dieser Einstellung gut gefahren - dort schuldet mir niemand mehr etwas; der private Sprachschulsektor ist dort noch schlimmer als hier - eine absolute Katastrophe! Da sind sogar schon ausländische Lehrer, die wegen solcher Sachen weggehen wollten, in ihren privaten Räumen vom Arbeitgeber eingesperrt worden oder man ihnen den Pass abgenommen! Nun,bei mir hätten die ihre Schwierigkeiten gehabt - ich bin 1,80 groß und kann mich wehren! Und ich spreche ausreichend Chinesisch, um die bei der Polizei anzuzeigen und sonstigen Wind in der Presse zu machen! Irgendwann haben diese Sklavenhalter dann gemerkt, dass mit mir in diesem Fall nicht gut Kirschen essen ist!

Ich werde deshalb auch nicht mehr nach China gehen; mittlerweile habe ich meine eigene Schule in Kenya, die in Zusammenarbeit mit Einheimischen dort als Non-profit-Projekt betrieben wird. Da demnächst auch Deutsch als Fremdsprache (zusätzlich zu Chinesisch) unterrichtet werden soll, mache ich gerade ein DaF-Fernstudium, um mich dafür zu qualifizieren. Ich würde nie im Leben daran denken, meine Ausbildung voll selber zu bezahlen (was ich im Falle des DaF-Fernstudiums bereits getan habe), um mich dafür auf dem deutschen oder chinesischen Arbeitsmarkt ausbeuten zu lassen! Die können mich nämlich alle mal!

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Re: Warten aufs Honorar
geschrieben von: Katinka333 ()
Datum: 19. Oktober 2010 22:45

Wow, eigene Schule in Kenia, das klingt spannend. Gibt es eine Homepage? Ich lasse mich auch nicht ausbeuten und unterrichte unter 30¤ pro 45 Minuten nicht mehr. Klar, das ging nicht von jetzt auf gleich! Selbst 30¤ finde ich verglichen mit anderen Berufssparten noch nach unten grenzwertig. Aus den Integrationskursen, die ich immer gern gegeben habe, habe ich mich inzwischen komplett zurückgezogen. Die können mich nämlich alle auch mal!

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Re: Warten aufs Honorar
geschrieben von: huangdi ()
Datum: 21. Oktober 2010 08:50

Natürlich gibt es eine Homepage, aber die ist auf Englisch. Ich werde die URL in diesem Forum auch nicht öffentlich bekannt geben, da ich hier keine unstatthafte Werbung für dieses Projekt betreiben will.

Ich gebe Dir die URL gerne privat, wenn Du mir unter huangdi@web.de eine Mail sendest.

Übrigens: Die "Schule" ist ein College auf kenyanischem Uni-Niveau, die u.a. auch Englisch-Lehrer ausbildet und darüber hinaus auch eine Reihe von Fremdsprachenkursen in diversen afrikanischen Sprachen, für Chinesisch und demnächst auch Deutsch anbietet. Die ausländischen Mitarbeiter sind allesamt fachlich qualifizierte volunteers, die nur für "Gottes Lohn" arbeiten; voll bezahlte Stellen gibt es laut unserer Satzung nur für einheimische Mitarbeiter.

Zum "Arbeitsmarkt" für DaF-Lehrer: Selbst 30 Euro/Std., die meistens nicht gezahlt werden, halte ich noch nicht kostendeckend für Freiberufler. 45 Euro müssten es mindestens sein, und damit es sich wirklich lohnt (man also etwas mehr als die reine Kostendeckung hat), müssten es wirklich weit über 40 Euro sein. Das sind die Sätze, die auch andere Freiberufler wie Rechtsanwälte z.B. nehmen müssen, um über die Runden zu kommen. Alles andere, was z.B. diese privaten Sprachschulklitschenbetreiber bezahlen, ist doch Pippifax und spiegelt nicht die reale Marktsituation wider. Sprachschulklitschenbetreiber fungieren hier ökonomisch wie Zeitarbeitsunternehmen: Von Deinem hart erarbeitetem Lohn behalten die einen gewissen Anteil ein, und dann kommen eben nur die paar Kröten in Höhe von rd. 15 Euro/Std, plus minus heraus.
Wer das erkannt hat, sollte sich aus diesem Spiel mit System eigentlich voll ausklinken und nach anderen tragbaren Alternativen suchen.

Interessant wäre mal zu beleuchten, warum diese Klitschenbetreiber generell so wenig bezahlen.

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Re: Warten aufs Honorar
geschrieben von: Katinka333 ()
Datum: 24. Oktober 2010 20:40

huangdi schrieb:
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> Interessant wäre mal zu beleuchten, warum diese
> Klitschenbetreiber generell so wenig bezahlen.

Weil sich leider zu viele Menschen auf ein so geringes Honorar einlassen und diese Klitschenbetreiber immer wieder dankbare Lehrer finden, die froh sind, für sie zu arbeiten :(

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Re: Warten aufs Honorar
geschrieben von: huangdi ()
Datum: 25. Oktober 2010 08:46

Ist ein weiterer struktureller Grund nicht auch der, dass viele Klitschenbetreiber sind und damit ökonomisch auf dem "Markt" nicht so stabil aufgestellt sind, so dass die nur auf billigstem Niveau arbeiten können - also etwa Preise von Konkurrenten unterbieten oder gezielt nach öffentlichen Mittelvergebern suchen (wie z.B. BamF), die ihre Mittel immer mehr zusammenstreichen?

Das ist doch ein ziemlich windiges Geschäftsmodell - und naja, diejenigen unserer lieben Kollegen, die auch noch solche miesen Jobs annehmen, sehen eben leider nur sich und nicht das Ganze.

Um die Situation zu verbessern, wären generell schärfere gesetzliche Bestimmungen gegen "Scheinselbständigkeit" erforderlich. Denn nicht nur im DaF-Bereich liegt hier vieles im Argen; es gibt auch andere Maßnahmeträger wie z.B. bei Umschulungen/Fortbildungen durch das AA, die genau nach der gleichen miesen Masche "arbeiten". In solchen Maßnahmen wissen oft die Teilnehmer mehr als die Billig-Lehrer (= "Lehrer" (manchmal sind das ja gar keine), die an solchen Klitschen dort zum Billigsttarif arbeiten), die dort "unterrichten". Das bringt doch niemandem was.

Leider kann nicht jeder von uns seine eigene Nische finden, um sich von diesem miesen Markt abzukoppeln. Denn so viele Nischen, wie es für jeden von us bräuchte, gibt es nämlich gar nicht. Und einfach ausweichen ist ja auch nicht die Lösung des Problems. Man muss an den Hand, der zu viel kläfft, nämlich selber ran - wobei ich nichts gegen die lieben süßen Tierchen im Allgemeinen gesagt haben will. In Kenya gibt es ja auch Krokodile, denen man auch das Maul zuhalten muss, damit die einen nicht zum Frühstück verspeisen...LOL

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Re: Warten aufs Honorar
geschrieben von: huangdi ()
Datum: 27. Oktober 2010 16:35

Katinka333 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Wow, eigene Schule in Kenia, das klingt spannend.
> Gibt es eine Homepage?

Ich habe Dir eine Anwort mit der URL an die betreffende Email-Adresse geschickt, aber der Provider Deines Email-Accounts hat die Annahme verweigert. Sorry!

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