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8 Monate zuvor
philosophus dubitans
Bei allen Verben der Ortsveränderung wird das Perfekt auch dann mit "sein" gebildet, wenn es eine Wegnennung als Akkusativobjekt gibt. Beispiele: (1) Ich bin drei Kilometer geschwommen. (2) Ich bin im Park eine Runde gelaufen. (3) Ich bin meinen Weg gegangen. (4) Ich bin die 100 Kilometer in einer Stunde gefahren, er ist sie in eineinhalb Stunden gefahren. An (4) kann man auch
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8 Monate zuvor
philosophus dubitans
Lieber Herr Back, Sie wollen bei meinem Satz (1) „der Lehrer schreibt einen Satz falsch an die Tafel“ zweierlei erklären: I. warum steht „an die Tafel“ hinter „einen Satz“ II. warum steht „falsch“ hinter „einen Satz“. Ad I: Zunächst schien mir Ihr Vorschlag nicht überzeugend, aber nach längerem Nachdenken stimme ich Ihnen zu. Für meine Zustimmung musste ich jedoch ergänzende
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8 Monate zuvor
philosophus dubitans
Normalerweise stehen unbestimmte Objekte, die eine neue Information darstellen, hinter den fakultativen adverbialen Angaben und vor diesen Angaben die bestimmte Objekte, die etwas schon Genanntes bezeichnen. Beispiele: (1) "Ich las gestern zum Zeitvertreib mit großer Freude zu Hause ein Buch." (2) "Auch Du wirst das Buch wahrscheinlich mit großer Freude lesen." Nun bin
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8 Monate zuvor
philosophus dubitans
Ich denke, nun klarer zu sehen: Bei "..., dass hier nichts Interessantes passiert" ist "hier" nicht nur eine Lokal-Angabe, sondern auch ein Konjunktional-Adverb, das auf eine zuvor geäußerte Ortsangabe verweist. Konjunktional-Angaben aber drängen nach vorne und stehen deshalb z. B. auch vor tekamolo/ tekalomo. (Beispiel: "Er will deshalb morgen wegfahren.") Und di
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8 Monate zuvor
philosophus dubitans
Ich verstehe den Vorschlag von Gernot Back folgendermaßen: Wird gefragt, was bei einer Tätigkeit dabei ist, ohne dass sich die Tätigkeit auf dieses als deren Objekt richten würde, so stellt dessen Nennung eine modale Angabe dar. Angaben können weggelassen werden, ohne dass der Satz grammatikalisch unvollständig würde, während die Weglassung von Präpositional-Objekte eben zu einer grammatikalis
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1 Jahr zuvor
philosophus dubitans
Ich fasse bei dem Satz "1,40% der Eltern kaufen laut Umfrage regelmäßig Bioprodukte im Supermarkt" "regelmäßig" nicht als eine temporale Angabe auf, sondern als eine modale, denn man fragt nach dieser Angabe nicht mit "(seit)/ (bis) wann?", sondern mit "WIE oft". Alle Angaben, die angeben, wie oft oder wie lange etwas geschieht, sind meiner Meinung
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1 Jahr zuvor
philosophus dubitans
Es geht bei dem Problem mit dem (Neben)Satz "dass nichts Interessantes hier passiert" nicht um die Reihenfolge der tekamolo-Angaben, sondern darum, weshalb das Subjekt "nichts Interessantes" hinter der tekamolo-Angabe "hier" stehen muss. Dieses Phänomen tritt bereits in der Hauptsatzform "hier passiert nichts Interessantes" auf. Dass "hier&quo
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2 Jahre zuvor
philosophus dubitans
"Ich dachte: nicht windiger, also der Wind ist nicht stärker, aber kann so stark sein wie gestern. nicht so windig wie: der Wind ist schwächer als gestern." -- Sehe ich genauso. Gruß, p.d.
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2 Jahre zuvor
philosophus dubitans
Benutzt man ein interrogatives Pronominaladverb, kann in den meisten Fällen, in denen als Antwort sowohl Sachen als auch Personen denkbar sind, die Antwort Sachen oder Personen angeben. Beispiel: "Worauf bist Du stolz?" -- "Auf meine Medaille" oder "Auf meine Kinder" ABER: Den zwei möglichen Antworten "ich arbeite täglich mit dem Computer" und "i
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2 Jahre zuvor
philosophus dubitans
Nach den allerorten zu findenden Regeln nimmt man bei Verben mit einer Präpositionalergänzung auf bereits Genanntes oder Folgendes oder Erfragtes mit einem Präpositionaladverb Bezug, falls dieses eine Sache oder einen Sachverhalt darstellt. Beispiele: "Dort liegt ein Stift. Damit kann man schreiben." "Er interessiert sich dafür, wie das Wetter morgen wird." "Wovon leb
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2 Jahre zuvor
philosophus dubitans
Noch einmal dazu, weshalb meiner Meinung nach "Genitive nach den kopulativen Verben als prädikative Qualitätsangaben („genitivus qualitatis") gar keine adverbialen Genitive sind": Nehmen wir unser Beispiel: "Ich bin guter Laune." -- Zwar kann man fragen "wie bist du?", doch "guter Laune" ist dennoch keine (modale) adverbiale Bestimmung, da Adv
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2 Jahre zuvor
philosophus dubitans
Werter Herr Back, meinen Kriterien 1) und 2) stimmten Sie zu; gegen 3) äußerten Sie einen Einwand. Ich möchte zum einen Ihren Einwand gegen 3) zurückweisen und zu anderen gegen 2) selbst Widerspruch einlegen: Kriterium 3) besagt, dass nach kopulativen Verben prädikative Dative und Akkusative nicht direkt möglich seien. Ihr Einwand führt nun das Objektsprädikativ als prädikativen Akkusat
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2 Jahre zuvor
philosophus dubitans
Lieber Herr Redeker, vielen Dank für den Link zu dem Artikel von Frau Pittner! Ich habe diesen heute gelesen und meine auch, ihn weitgehend verstanden zu haben. Ich fand ihn interessant und teilweise ziemlich subtil (ich denke daran, wie Frau Pittner von den adverbialen Genitiven noch einmal freie prädikative unterscheidet). Nichtsdestotrotz sind solche Untersuchungen für die Vorbereitungen zu
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2 Jahre zuvor
philosophus dubitans
Bei "er ist trauriger Stimmung" ist die Genitivform "trauriger Stimmung" gleich der Dativform. (Man konstruiere z.B. den Satz "er begegnet trauriger Stimmung".) Dass die Genitivform keine Formgleichheit mit anderen Kasusformen aufweist ist also nicht nötig. Warum ist also nun # "sie geht großer Vorsicht über die Straße" # nicht möglich, a
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2 Jahre zuvor
philosophus dubitans
Gernot Back schrieb: ------------------------------------------------------- > philosophus dubitans schrieb: > ------------------------------------------------------- > > #"Sie geht großer Vorsicht über die Straße."# > > Der Genitiv ist im Femininum nicht eindeutig > erkennbar, … > > > Richtig: "... mit großer Vorsicht..." > >
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2 Jahre zuvor
philosophus dubitans
Hallo in Runde! Bei dem Satz "Er sah sie frohen Herzens an." ist "frohen Herzens" ein zulässiger adverbialer Genitiv. Ein solcher ist aber wohl nicht per se möglich. Beispiele: #"Er sah sie grimmigen Blickes an."# Statt dessen sollte es doch, ohne adverbialen Genitiv, "... mit grimmigem Blick ..." heißen. Oder: #"Sie geht großer Vorsi
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2 Jahre zuvor
philosophus dubitans
sarkesz schrieb: ----------------------------------------------------- > Also es wird immer ein "es" gebraucht wenn wir auf > einen Nebensatz hinweisen? Die Verwendung von "es" als Hinweis auf einen folgenden untergeordneten Nebensatz ist a) manchmal obligatorisch, b) manchmal optional und c) manchmal unzulässig. Beispiele zu a): "In der Tat ist es nicht
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2 Jahre zuvor
philosophus dubitans
Vielen Dank für die Beiträge! Nun gut, man akzeptiere bei meinem Beispielsatz "es kommt auf die Kollegen an, ob er sich bei der Arbeit wohlfühlt" den mit "ob" eingeleiteten Nebensatz als das Subjekt des übergeordneten Hauptsatzes und somit "Ob er sich bei der Arbeit wohlfühlt, kommt auf die Kollegen an." als grammatisch korrekt (wenngleich ästhetisch u
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2 Jahre zuvor
philosophus dubitans
Ist bei dem Satz „es kommt auf die Kollegen an, ob er sich bei der Arbeit wohlfühlt“ „es“ Teil einer unpersönlichen Verbkonstruktion „es kommt auf ... an“ oder verweist das „es“ auf den folgenden Nebensatz „ob er sich bei der Arbeit wohlfühlt“ als das Subjekt des übergeordneten Hauptsatzes? Angenommen, es handle sich um eine unpersönliche Verbkonstruktion: Müsste man dann nicht derart um
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3 Jahre zuvor
philosophus dubitans
Danke für den sehr hilfreichen Link! Ich bin die Beispielsätze zu tekamolo bei "Grammatik aktiv B2-C1" und "Aspekte neu B2" durchgegangen und stellte fest, dass bei diesen alle Ortsangaben, die hinter der Modalangabe stehen müssen, gebundene Adverbialangaben der Richtung sind. Ansonsten scheinen Ortsangaben, die eine freie Adverbialbestimmungen darstellen, hinter der Modala
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3 Jahre zuvor
philosophus dubitans
Die Aussagen (2/3') "Sie hat die B1-Prüfung bestehen müssen. Ansonsten hätte sie den B2-Kurs nicht belegen können." sind deontisch: Mit ihnen wird behauptet, dass die Welt objektiv so sei. Dies entspricht der "objektiven Bedeutung", von der man in DaF-Lehrwerken liest. Die Aussage (3) „Sie muss laut Kurs- und Prüfungsordnung die B1-Prüfung bestande
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3 Jahre zuvor
philosophus dubitans
Nach den Informationen der mir bekannten DaF/DaZ-Lehrwerke (z.B. „Mittelpunkt“ C1) ergeben sich für mit einem Vollverb verbundene Modalverben folgende zwei Konjugationsregeln bei der Perfektbildung: Bei der sogenannten „objektiven“ Bedeutung der Modalverben wird das Perfekt so gebildet: 1.) Konjugierte Präsensform von „haben“ („haben“ auch bei Verben der Orts- und Zustandsveränderung!) + 2
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4 Jahre zuvor
philosophus dubitans
Mein Schüler schrieb: "Aktuell wird dieser Vorschlag sehr viel überall diskutiert." Nach tekamolo muss ich ihm recht geben: "sehr viel" fasse auch ich modal auf und "überall" lokal. Doch als Muttersprachler weiß ich, dass es -- entgegen tekamolo -- "überall sehr viel" heißen muss. An dem Wort "überall", das keine Graduierung verträgt, dürfte es
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