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12 Jahre zuvor
jero
Ach ja, das Gedicht ist "nett". Ansonsten ist das das Gleiche wie in: (1) Ich wasche meine Hände. (2) Ich wasche mir die Hände. Ich glaube auch, Unterschiede wären eher nachträglich hineingedacht - in dem Bestreben, dass es doch irgendeinen Unterschied geben muss. :-) jero www.cafe-deutsch.de
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12 Jahre zuvor
jero
Eine Frau aus Wales (Großbritannien) könnte man auch nicht "Walserin" nennen, denn das (mit deutschem "a" gesprochen) wäre dann eine Angehörige der deutsch-alemannischen Volksgruppe der Walser. jero www.cafe-deutsch.de
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12 Jahre zuvor
jero
ZitatPedroskiZum Beispiel, Oma fragt die vierzehnjährige Thea "Und hast du jetzt ein Freundchen Thea?" Vielleicht ist das eher Norddeutsch. Ich als waschechter Mecklenburger kenne so einen Gebrauch nicht. Ich würde auch sonst sagen, sowas habe ich noch nie gehört. jero www.cafe-deutsch.de
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12 Jahre zuvor
jero
Na sowas, wusstet ihr schon, a) eine Walliserin kommt aus dem Wallis (Schweiz) b) eine Waliserin kommt aus Wales (Großbritannien)? jero www.cafe-deutsch.de
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12 Jahre zuvor
jero
ZitatMichael RedekerEs sind immer die Ausnahmen, die die Regel anschaulich machen. Dieser Satz zeigt eigentlich ganz gut, dass man sich der Sache auch inhaltlich gut nähern kann, zumal der Inhalt ja die Ursache ist und die Grammatik die Folge und nicht umgekehrt. Wenn wir das Subjekt als den Gegenstand einer Aussage auffassen, dann ist es ja auch in diesem Beispiel nicht "es", übe
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12 Jahre zuvor
jero
ZitatPedroskiSeit wann gibt es Akkusativadverben?? Hm, meinen Sie das a) (sprach-)historisch oder b) als Ausdruck der Verwunderung? jero www.cafe-deutsch.de
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12 Jahre zuvor
jero
Hallo, man nennt das ("jeden Tag") auch "Akkusativ der Zeit" oder "adverbialer Akkusativ". Vereinfacht gesagt: (1) Zeitangaben ohne Präposition stehen meistens im Akkusativ (jeden Morgen, nächste Woche usw.). (2) Zeitangaben mit Präposition stehen meistens im Dativ (am Morgen, in der nächsten Woche). (3) Reine Adverbien stehen in "keinem Fal
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12 Jahre zuvor
jero
Guten Morgen, danke. :-) In diese Richtung habe ich auch gedacht. Ein Subjekt ist ja der Gegenstand einer Aussage (deshalb zu Deutsch: Satzgegenstand = Subjekt; Satzaussage = Prädikat; Satzergänzung = Objekt). Wenn man sich der Sache also inhaltlich nähert, dann haben wir ein "ich", über das ausgesagt wird, dass es "ich ist". In diesem Falle also ein Prädikativum (= G
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12 Jahre zuvor
jero
Hallo Herr Redeker, und in diesen "beiden" Sätzen: Ich bin ich und du bist du. Welches Personalpronomen ist jeweils Subjekt? jero www.cafe-deutsch.de
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12 Jahre zuvor
jero
Ok. :-) jero www.cafe-deutsch.de
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12 Jahre zuvor
jero
Hallo, hat jemand Lust auf "Spitzfindigkeiten"? In der Umgangssprache gibt es ja auch Formulierungen wie: Du Verbrecher du! Du Ganove du! Ihr Gauner ihr! Welches der beiden Personalpronomen ist das Subjekt? Das erste oder das zweite? :-) jero www.cafe-deutsch.de
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12 Jahre zuvor
jero
*Lach!* Charlotte, du bist ein unnachahmlicher Charmeur. (Charmeur - gibt es dazu im Deutschen auch eine feminine Variante?) jero www.cafe-deutsch.de
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12 Jahre zuvor
jero
... und ich wollte noch ergänzen, die Interpretation einer sprachlichen Äußerung beruht auch auf unseren Erwartungen und Erfahrungen bzw. Erwartungen aufgrund von Erfahrungen. Von einem Gericht erwarte ich eher nicht, dass es eine Bitte formuliert, sondern eine Forderung und meine Erfahrung lehrt mich, dass ein Gericht in der Regel auch Forderungen und keine Bitten formuliert. So käme ich norm
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12 Jahre zuvor
jero
Guten Morgen, ich bin nicht sicher, ob meine Antwort zu deiner Frage passt. Ich probiere es trotzdem: Wenn eine sprachliche Äußerung wie "Der Angeklagte hat ... zu ..." in die Situation "Gerichtsurteil" eingebettet ist, dann macht dieser Kontext (zu dem sicher noch mehr gehört, als ich gerade schrieb) klar, dass "hat ...zu" nicht als "dürfen" zu verst
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12 Jahre zuvor
jero
Kann es sein, dass wir unter "Kontext" etwas Unterschiedliches verstehen? Meinst du vielleicht das, was jeweils noch da steht (ein "umgebender Text" zum Beispiel)? Dann meine ich etwas anderes: Ich meine die Situation, in die eine sprachliche Äußerung eingebettet ist. Das ist auch ein "umgebender Text", der da ist, aber das ist mehr. Das ist auch das, was vorher g
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12 Jahre zuvor
jero
ZitatCharlotteRe: "haben zu" geschrieben von: suzana guoth (IP-Adresse bekannt) Datum: 10. April 2011 16:42 Nur auf den Kontext zu achten kann aber sehr subjektiv sein. Z.B. in der Juristik. Der Angeklagte kann sich den Urteil so erklären wie ihm im gegebenen Fall günstiger ist. Er hat etwas zu machen, z.B. eine Pflichtarbeit zu verrichten, was für ihn aus dem Kontext auch mit &quo
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12 Jahre zuvor
jero
ZitatCharlotteAus dem Kontext kann nicht immer alles eindeutig erklärt werden. Hm, doch. Denke ich. Man braucht vielleicht manchmal "etwas mehr Kontext"?! Mir ist eben nämlich erst unter Hinzudenken eines Kontextes aufgefallen, dass man den Satz "Ich habe zu essen" sowohl modal als auch nicht modal verstehen kann. (1) Ich habe zu essen. = jemand verlangt es, fordert m
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12 Jahre zuvor
jero
Ein Beispiel für die Bedeutung -können- kennt canoo: Ich habe diesem Kommentar nichts hinzuzufügen. = Ich kann diesem Kommentar nichts hinzufügen. Oder irrt hier canoo? Ist das nicht strukturell das Gleiche wie "ich habe nichts zu sagen/zu essen/zu trinken/anzuziehen", also "(nicht) im Besitz sein von". jero www.cafe-deutsch.de
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12 Jahre zuvor
jero
Hier habe ich einen Beleg für meinen Gedanken gefunden: jero www.cafe-deutsch.de
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12 Jahre zuvor
jero
ZitatKostasGuten Morgen, Charlotte, Franziska hat Recht: Es gibt keinen Grund zu verzweifeln. Die Sache ist nämlich ganz einfach: Liegt keine Verneinung vor, ist müssen gemeint. Kommt die Konstruktion aber verneint vor, ist auch eine Paraphrasierung mit ''nicht dürfen'' möglich. Der wohl einzige Fall, wo mit können zu paraphrasieren ist, ist, wenn die Konstruktion mit dem I
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12 Jahre zuvor
jero
Hallo, ich kenne das so, dass "haben + zu" sowohl -müssen-, -können- als auch -sollen- ausdrücken kann. In dem genannten Satz könnte man auch -soll- (besser noch: -sollte-) denken. jero www.cafe-deutsch.de
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12 Jahre zuvor
jero
Aha. Na dann ................ :-) jero www.cafe-deutsch.de
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12 Jahre zuvor
jero
ZitatKostasAbsolutely richtig! :-) Hm, meinst du das ironisch? '-) "Absolut richtig" ist meiner Meinung nach kein Anglizismus; aber ein alleiniges "Absolut!" für eine Bejahung ist aus dem Englischen abgeschaut. jero www.cafe-deutsch.de
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12 Jahre zuvor
jero
ZitatFranziska"Absolut" ein Anglizismus??? So'n Quatsch! Franziska, ich bin enttäuscht. '-) Du kennst mich und daher hättest du dir denken können, dass ich weiß, dass es das Wort "absolut" im Deutschen gibt. Aber "absolut" anstelle von "ja" (u.Ä.) ist ein Anglizismus. jero www.cafe-deutsch.de
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12 Jahre zuvor
jero
ZitatRachelAbsolut. Auf Deutsch könnte man auch einfach sagen: Ja! jero www.cafe-deutsch.de
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12 Jahre zuvor
jero
... achso, "sorry" (ßorry) ist eigentlich nicht cool, sondern einfach Englisch. '-) jero www.cafe-deutsch.de
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12 Jahre zuvor
jero
ZitatRachelBei uns spricht man allerdings eher "Pardong" aus. Zumindest in Berlin. Man sagt auch eher "Gratäng" (Gratin) und "Restorong" (Restaurant) :-) Bi uns to Hus an der Küste seggt man ok: (Bei uns zu Hause an der Küste sagt man auch) (1) "Pardong" (obwohl man es sehr selten benutzt) (2) "Gratäng" (wovon ich gar nicht recht weiß, w
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12 Jahre zuvor
jero
Ja, auch an dieser Stelle (wir Deutschen / wir Deutsche) ist unsere Sprache (noch) nicht "fest", sondern variabel. Sprache ist keine Mathematik! jero www.cafe-deutsch.de
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12 Jahre zuvor
jero
Hallo, man kann auch sagen, dass -wegen- früher mit dem Genitiv und heutzutage immer öfter mit dem Dativ verwendet wird oder dass es schriftlich meistens mit dem Genitiv und mündlich oft mit dem Dativ verwendet wird; womöglich kann man mit Stilebenen argumentieren. Das ist dann kein "Herumgeeier", sondern die Realität. Problematisch ist das ja nur, wenn man glaubt, dass es immer n
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12 Jahre zuvor
jero
Guten Morgen, ich denke, beides wäre möglich. Man kann das nur entscheiden, wenn man die Hintergründe kennt, also einen Kontext hat. Je weniger Kontext, desto mehr Interpretationsspielraum. In der Realität ist es meistens nicht so vage, weil realer Sprachgebrauch immer in einen Kontext eingebunden/eingebettet ist. jero www.cafe-deutsch.de
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