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10 Jahre zuvor
jülirö
(1) Ich wollte meine Freundin unbedingt angerufen haben. (2) Ich hatte meine Freundin unbedingt anrufen wollen. Es gibt einen Bedeutungsunterschied zwischen beiden Sätzen: Satz 1: Ich habe sie angerufen. (und das ist das, was ich wollte) Satz 2: Ich habe es vorgehabt, bin aber nicht dazu gekommen.
Forum: Sprachberatung
10 Jahre zuvor
jülirö
Kleine Korrektur: 10) Von 7 bis 10 (Uhr).
Forum: Sprachberatung
10 Jahre zuvor
jülirö
Zu dieser "Regel" (die ja nur eine deskriptive, keine präskriptive sein kann) sagt unser schlaues Canoonet: "Die Tendenz 'Pronomen vor Nomen' ist weniger stark, wenn die Nomengruppe Subjekt ist. Sie konkurriert dann mit der Regel, dass das Subjekt im Mittelfeld an erster Stelle steht" daher wohl die unterschiedlichen Präferenzen in den obigen Beispielen!
Forum: Sprachberatung
10 Jahre zuvor
jülirö
Mir gefällt "Pronomen nach dem Nomen" besser, also 1. Gestern hat Anna sich geirrt. und 2. Lange haben Anna und Monika sich unterhalten. Rein subjektiv, ohne Begründung... Richtig ist sicher beides.
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10 Jahre zuvor
jülirö
.... und damit kein Subjekt. Siehe: wo auch das Verhältnis von Vokativ und Anredenominativ beschrieben wird.
Forum: Sprachberatung
10 Jahre zuvor
jülirö
Bei Sätzen wie "Du Ganove du!" (oder auch nur: "Ganove!") haben wir es mit Relikten eines einstigen Vokativ zu tun. Darum gibt es hier, ähnlich wie in Imperativsätzen ("Hör auf!"), tatsächlich kein Subjekt. Vokativ ist eine Form der Anrede, so wie "Meine sehr geehrten Damen und Herren!" (meist mit Ausrufezeichen), und kann nicht auf eine Ellipse zurückgef
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10 Jahre zuvor
jülirö
"Freundchen" kenne ich auch nur mit leicht drohendem Unterton: Pass nur auf, Freundchen! Also bestimmt nicht in einer Frage an ein Mädchen nach ihrem Freund!
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10 Jahre zuvor
jülirö
Kostas schrieb: ------------------------------------------------------- >... ließe sich der Akkusativ > meiner Meinung nach vielleicht auf eine Ellipse > zurückführen: > > ......Er hat den ganzen Tag (= den ganzen Tag > dauernd) gearbeitet. Was würde das erklären? Bei "Es dauert den ganzen Tag" hat man ja wieder nur den gleichen Akkusativ der Zeit, wie bei &
Forum: Sprachberatung
10 Jahre zuvor
jülirö
Hallo, beides ist richtig, die Bedeutung ist unterschiedlich: Ich warte am/im Flughafen? am: beim Gebäude, draußen; im: im Gebäude am/im Bahnhof? ebenso am/im Hafen? ebenso, wobei "im Hafen" das Hafengelände meint Und das Schiff fährt über das Meer, richtig. Er schwimmt auf dem Meer (besser: im Meer); denn um über das Meer zu schwimme
Forum: Sprachberatung
10 Jahre zuvor
jülirö
'Leistungstiefswegtrinken' Da fehlt sicher ein Leerzeichen: "Leistungstiefs wegtrinken" Dann ist auch klar, dass gemeint ist: Man kann Leistungstiefs wegtrinken. (also kein Genitiv und auch kein substantivierter Infinitiv, nicht: das Wegtrinken - das wäre dann wirklich unschön ausgedrückt)
Forum: Sprachberatung
10 Jahre zuvor
jülirö
Franziska schrieb: ------------------------------------------------------- "Tiefsee" leitet sich vom > Adjektiv ab, da gibt es sowieso ein Fugen-S. Du meinst: Sowieso KEIN Fugen-S?
Forum: Sprachberatung
10 Jahre zuvor
jülirö
Grammatikalisch interessante Debatte. Aber inhaltlich steckt in dem Ausgangssatz eine falsche Grundannahme. Die Grimms sind keineswegs quer durch Deutschland gezogen, um ihre Texte zu sammeln. Sie haben fast alle Märchen in der Nähe von Kassel von einer Frau namens Dorothea Viehmann gehört, viele auch aus schriftlichen, internationalen Quellen übernommen (Perrault, Basile) und einige wohl sog
Forum: Sprachberatung
10 Jahre zuvor
jülirö
Geht beides? Hm, dachte "wir" usw. ist wie der bestimmte Artikel: Die Deutschen. Wir Deutschen. Die klugen Kinder. Wir klugen Kinder. Und es ist hier egal, ob das Adjektiv substantiviert ist oder nicht. PS: Schön, dass das Forum noch aktiv ist, lange nicht hier gewesen...
Forum: Sprachberatung
14 Jahre zuvor
jülirö
Gebrauchte Bücher aller Art, auch Lehrbücher, findet man bei zvab.com Habe es gerade mal ausprobiert mit tangram: dann findet man ca. 200, vor allem zu dem chinesischen Spiel; bei tangram / hueber findet man das Lehrbuch, ca. 20 Exemplare, deutlich billiger als neu. Viel Spaß beim Stöbern!
Forum: Sprachberatung
14 Jahre zuvor
jülirö
Danke für die Verweise auf canoo, immer sehr hilfreich. Allerdings auch hier nur die Anmerkung, dass es mit manchen Präpositionen geht. Also ganz konkret: Warum kann man sagen: damit habe ich gerechnet, darauf kannst du wetten, davon habe ich nie gehört, aber nicht: *darohne kommt man nicht aus... Die Grammatiken sagen nur, dass man die Pronominaladverbien nicht von allen Präpositionen bil
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14 Jahre zuvor
jülirö
Man kann ja sagen: Er arbeitet mit dem Computer. - und jetzt mit Pronominaladverb: Er arbeitet damit. Womit arbeitet er? Aber 'ohne': Er arbeitet ohne Computer. Er arbeitet da...? Wo...? arbeitet er? Warum geht es nicht, gibt es Gründe für diese Restriktion, warum manche Präpositionen (es gibt weitere Beispiele) einfach nicht mit da- bzw. wo- gebildet werden können?
Forum: Sprachberatung
14 Jahre zuvor
jülirö
Also Franziska, wenn ich laufe, dann nur in der zweiten Bedeutung. Die Sohlen lösen sich also jeweils nur einzeln vom Boden. Am Ende der Tour allerdings lösen sie sich eventuell von den Schuhen ab. Besonders bei den Flipflopträgerinnen. Mit denen kann man also durchaus durch die Stadt laufen, aber keineswegs rennen.
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14 Jahre zuvor
jülirö
Wichtig für DaF ist, dass "laufen" oft eigentlich "gehen, sich zu Fuß bewegen" bedeutet: Fahren wir mit den Auto? - Nein, das ist doch nicht weit. Wir laufen! Damit ist dann nicht gemeint, dass man rennt, sondern nur, dass man sich zu Fuß dorthin bewegt. Wenn ich eine Exkursion plane, sage ich zu meinen Studenten: Wir laufen dann vom Hackeschen Markt zur Franziskanerkirch
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14 Jahre zuvor
jülirö
Also es geht hier um typische Wendungen, wie man sie bei einem Telefongespräch benutzt, richtig? Dann ist das eine sprachliche Frage und hier völlig richtig platziert. Man kann z.B. sagen: Hallo, mein Name ist.., ich rufe an im Auftrag meines Onkels (für meinen Onkel), Herr xy, seine Kinder besuchen Ihre Schule (gehen in die 7. und 9. Klasse). Er bat mich, Ihnen mitzuteilen, dass er aus wich
Forum: Sprachberatung
14 Jahre zuvor
jülirö
.... oder ähnliches... wäre korrekt. (-s, da es Akkusativ ist)
Forum: Sprachberatung
14 Jahre zuvor
jülirö
Hallo Radek, jetzt wird aber gearbeitet! Passiv ist also möglich - hier als Art Imperativersatz!
Forum: Sprachberatung
14 Jahre zuvor
jülirö
Friede seiner Asche!
Forum: Sprachberatung
14 Jahre zuvor
jülirö
Wenn man um 1 Uhr 30 Taxi fährt, dann wird man in der Regel vom Fahrer mit "Guten Morgen" begrüßt. Ich weiß zwar nicht, ob diese Beobachtung etwas Licht ins Nachtdunkel bringt, aber jedenfalls ist der Begriff "Nacht" sehr relativ und wird bestimmt von den selben Personen in unterschiedlichen Kontexten unterschiedlich verwendet.
Forum: Sprachberatung
14 Jahre zuvor
jülirö
Noch ein paar Beispiele: Klassizismus Positivismus Eklektizismus Behaviorismus Totalitarismus Liberalismus Kommunismus Kapitalismus Sozialismus Eurozentrismus wobei manche negativ konnotiert sind, aber längst nicht alle. Es ist wohl eher eine semantische Frage. Es gibt Fälle wie liberal - liberalistisch, wo man die "-istisch"-Variante als Übersteigerung empfindet. In der
Forum: Sprachberatung
14 Jahre zuvor
jülirö
Na, jetzt möchte ich aber wissen: Welcher Roman ist das denn? In dem so viel herumgehurt wird? Scheint ja spannend zu sein.
Forum: Sprachberatung
14 Jahre zuvor
jülirö
Hallo Andy, es gibt auch das schöne Wort "Zinseszins". Beides folgt dem gleichen Schema: Der Helfershelfer ist eigentlich der Helfer des Helfers, also ein indirekter Helfer sozusagen, der Zinseszins ist der Zins auf die Zinsen, der beim Berechnen mitberücksichtigt werden muss. Gruß j.
Forum: Sprachberatung
14 Jahre zuvor
jülirö
Meiner Ansicht nach funktionieren Loris Sätze nicht (und ich wundere mich, dass Muttersprachler sie akzeptabel finden), obwohl sie scheinbar logisch sind, und zwar wegen einer grammatikalischen Doppelbelastung im Satz: bei 1. ..., ist Grund genug zur Behauptung jemandes moralischer Schuld. oder 2. ..., ist Grund genug zur Behauptung jemandes moralischen Schuld. ist die syntaktische
Forum: Sprachberatung
15 Jahre zuvor
jülirö
Hallo Jerome das Wort "grisselig" gibt es, auch wenn es nicht in jedem Wörterbuch steht. Es bedeutet körnig, gesprenkelt, z.B. von geronnener Milch kann man sagen, dass sie grisselig ist. (Auch die Form grieselig gibt es.) Beide Varianten stehen (mit anderer Endung als grisselich bzw. grieselich, was hier unwichtig ist) im Grimm. Den Großen Duden habe ich nicht zur Hand, aber da w
Forum: Sprachberatung
15 Jahre zuvor
jülirö
Sollten wir nicht ein neues Forum "Austausch von Beleidigungen" öffnen? Es wäre für alle halbwegs normal Gebliebenen hier eine große Belustigung, täglich neuen Quack von tofi, walter und puschi zu lesen. Um seriösen Austausch ging es wohl keinem der Beteiligten.
Forum: Arbeitsmarkt und Honorare
15 Jahre zuvor
jülirö
Es ist wirklich fantastisch, was für eine große Diskussion diese Anfrage ausgelöst hat, vielen Dank allen Beiträgern! Ich versuche mal, ein Fazit zu formulieren: 1. -bar ist eindeutig ein produktives Suffix, d.h. es kann an Verbstämme treten und bildet dann ein neues Wort, auch wenn dieses (noch) nicht im Duden steht. Man kann darüber nicht verhandeln: dieser Punkt ist nicht verhandelbar. (
Forum: Sprachberatung
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